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23.04.2018
Wildtierzentrum: Betrieb kann weiterlaufen

Seit 2001 kümmert sich der Verein „Wildtierzentrum – Pflege und Artenschutz e.V." um verletzte und hilfebedürftige heimische Wildtiere aus der Großregion Trier. Der Verein betreibt zurzeit zwei Wildtierpflegestationen in Saarburg und Wiltingen.  Das Wildtierzentrum sorgte im vergangenen Jahr für Schlagzeilen, da die Einrichtung auf die Schwierigkeiten hinwies, ihr bisher vor allem ehrenamtliches Angebot aufgrund finanzieller und personeller Engpässe aufrecht zu erhalten.

Die Finanzierung und der Fortbestand des Wildtierzentrums konnte durch den Einsatz von verschiedenen Seiten - auch des Landkreises Trier-Saarburg - gesichert werden. Auch der Landesjagdverband beteiligt sich nun und wird das Wildtierzentrum über fünf Jahre hinweg mit jeweils 15.000 Euro unterstützen. Ein entsprechender Scheck wurde in der Kreisverwaltung an die Beteiligten überreicht.

 Langfristig soll die gesamte Tierpflege in der Station in Saarburg erfolgen.  Die Zahl der aufgenommenen und gepflegten Wildtiere hat sich von den Jahren 2006 bis 2016 auf 1.290 Tiere fast verdoppelt. Bis dahin erfolgte die gesamte Tierpflege rein ehrenamtlich mit nur einer Minijobstelle. Trotz mehrmaliger Hinweise, dass die Wildtierpflege ohne finanzielle Unterstützung zur Einrichtung wenigstens einer Vollzeitstelle nicht mehr zu leisten ist, hatte sich keine Lösung abgezeichnet. Daher musste im letzten Jahr die Station ab März geschlossen werden. Danach hatte das Tierheim Trier die Wildtierpflege übernommen und war ebenso bereits nach acht Wochen an seine Grenzen gestoßen. Deren Hilferuf führte dann doch zu einer vorerst kurzfristigen Übergangslösung. Das Land Rheinland-Pfalz sowie der Landkreis Trier-Saarburg erklärten sich bereit, eine Minijob- sowie eine Halbtagsstelle von August bis Ende des Jahres zu finanzieren. Damit konnte der Betrieb ab August wieder aufgenommen werden und die Wildtierpflege wurde wieder vollständig vom Wildtierzentrum übernommen. Ziel war es, eine Lösung für die Finanzierung einer Vollzeitstelle zu finden.

 

Über die Schließung der Station wurde in den Medien berichtet, wodurch sowohl die Politik als auch die Bevölkerung auf das Problem aufmerksam wurde. Es folgten Hilfsangebote mit Spendenaktionen. Die Spendenbereitschaft stieg deutlich und auch das Land und der Kreis signalisierten finanzielle Unterstützung.

 

Völlig überraschend kam nun die Kreisgruppe Trier-Saarburg des Landesjagdverbandes auf den Verein zu und bot die Unterstützung des Wildtierzentrums an.

Mit dieser zusätzlichen Zusage kann die Finanzierung einer Vollzeitstelle für 2018 gesichert werden, so dass diese nun seit Januar mit Jürgen Meyer als langjährigem Hauptverantwortlichen im Verein für die Wildtierpflege besetzt wurde. Nun kann der Verein mit ihm als Stationsleiter zusammen mit einem wachsenden Pool an ehrenamtlichen Helfern und möglicherweise in den kommenden Jahren mit einer zusätzlichen Freiwilligenstelle die Wildtierpflege für die Großregion Trier wieder sicherstellen.

 

„Auch der Landkreis begrüßt die Unterstützung der Arbeit des Wildtierzentrums durch den Landesjagdverband. Wir hoffen, dass es dem Verein, der die Wildtierstation trägt, gelingt, in der Zukunft die laufenden Kosten möglichst ohne kommunale Förderung institutioneller Art sicherzustellen. Für das Jahr 2018 hat der Kreis aber für die Wildtierstation noch einen Betrag von 5.000 Euro in den Haushalt eingestellt", so Landrat Günther Schartz.

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