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03.09.2018
Verbandsgemeinden übernehmen die Integration von Asylsuchenden / Kreis beteiligt sich an Personalkosten

Die Zahl der Asylbewerber im Landkreis Trier-Saarburg hat sich deutlich reduziert. Während Anfang 2016 rund 1600 Menschen betreut wurden, sind es aktuell rund 500 Männer, Frauen und Kinder. Der Kreistag hat in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich beschlossen, aufgrund dieses Rückgangs der Zahlen die Integrationsarbeit für die betroffenen Menschen neu zu regeln: Künftig sollen die Verbandsgemeinden originär für die Integrationsarbeit zuständig sein. Der Kreis will sie dabei finanziell unterstützen.

 

Vor dem Hintergrund der steigenden Zahlen der Asylbewerber hatte der Kreistag 2015 die Umsetzung eines Betreuungskonzeptes „Flucht und Asyl - Sozialdienste für Flüchtlinge" auf den Weg gebracht.  In diesem Zusammenhang wurden mit dem Caritasverband und weiteren Kooperationspartnern Verträge geschlossen, die die Bereitstellung von sozialen Diensten in den Gemeinschaftsunterkünften für Asylbewerber regelten. Augrund der zurückgehenden Zahlen der Geflüchteten hat sich der Kreisausschuss bereits im Juni dafür ausgesprochen, dieses Betreuungskonzept nicht über den 31. Dezember 2018 hinaus fortzuführen.  Dagegen soll diese Aufgabe wieder von den Verbandsgemeinden durchgeführt werden - so wie dies bereits vor 2015 der Fall war. Nach dem Beschluss des Kreistages wird sich der Kreis aber nicht komplett aus der Integrationsarbeit zurückziehen, sondern er wird die Verbandsgemeinden (VG) Konz, Saarburg und Schweich, in denen sich Gemeinschaftsunterkünfte für Asylsuchende befinden, mit einem Personalkostenzuschuss unterstützen. So erhalten sie einen Zuschuss von 20.000 Euro im Jahr, wenn sie eine Vollzeitstelle für diese Aufgabe einrichten.  Für eine halbe Stelle erhalten die VG einen Kreiszuschuss von 12.000 Euro.

 

Sehr bewährt hat sich im Kreis außerdem der Einsatz von Ehrenamtskoordinatoren. Sie begleiten und betreuen die Ehrenamtlichen, die die Geflüchteten unterstützen und bauen Netzwerke auf.  Ehrenamtskoordinatoren gibt es in den Sozialräumen Konz und Saarburg mit je einer halben Stelle. Ein weiterer Ehrenamtskoordinator ist mit einer Vollzeitstelle für den  gesamten Bereich Schweich / Trier-Land / Ruwer und Hermeskeil zuständig. Der Kreis unterstützt die Arbeit der Ehrenamtskoordinatoren finanziell. Die Fortsetzung dieser Förderung bietet sich aus Sicht des Kreistages  an - auch weil die Netzwerke, die hier entwickelt werden, nicht nur im Rahmen der Flüchtingshilfe wertvoll sind, sondern mittelfristig ebenso  für andere Bereiche genutzt werden können.

 

Der Zuschuss des Kreises für die Ehrenamtskoordinatoren beläuft sich auf rund 125.000 Euro. Der Personalkostenzuschuss für die drei Verbandsgemeinden beträgt insgesamt 60.000 Euro. Der Kreis beteiligt sich daher nun insgesamt mit rund 185.000 Euro jährlich an der Integrationsarbeit für  Asylsuchende. 

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