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26.05.2020
Tourismus: Kreis signalisiert Unterstützung für die Branche

Corona trifft auch die Urlaubspläne vieler Menschen. Der Urlaub in Deutschland oder auch „vor der Haustür" gewinnt zweifellos an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund hatte Landrat Günther Schartz die Fachleute aus dem touristischen Bereich zusammen mit den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden in die Kreisverwaltung eingeladen. Es ging darum, sich über die Möglichkeiten und Chancen in der Krise, aber auch über die Probleme auszutauschen.

Es sei wichtig, die schwierige Situation der Branche aufzugreifen, so der Landrat. Vor einigen Jahren habe sich der Kreis zwar aus der Tourismusförderung zurückgezogen, um Doppelzuständig-keiten abzubauen. In der nun außergewöhnlichen Lage sei es aber sinnvoll die regionalen Kräfte zu bündeln. Der Kreis sehe sich hier in der Verantwortung.

 Die Touristikfachleute - darunter die Vertreter der Touristinformationen im Landkreis sowie die Geschäftsführer der Regionalagenturen Mosellandtouristik, Hunsrück Tourismus und Eifel Tourismus -  haben auf den Neustart für die Gastronomie und Hotels reagiert und stehen in engem Kontakt mit den Betrieben. Der Landrat honorierte, dass sie die Unternehmen unterstützen. Es sei wichtig, die Betriebe mitzunehmen, hieß es in der Runde der Fachleute, sie hinsichtlich der Umsetzung der Hygienemaßnahmen zu beraten und fit zu machen für das, was in den kommenden Monaten möglich sei. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DeHoGa) auf Kreis- und Landesebene hat ein umfassendes Konzept für die Umsetzung der Vorgaben des Landes entwickelt. Allerdings sei der Weg für die Betriebe mitunter nicht einfach – sie befürchten Umsatzrückgänge, weil zum einen die Zahl der Gäste begrenzt werden müsse und auch Reisen in Gruppen vorerst nicht gestattet seien.

Der Landrat bot den Betrieben die Hilfestellung des Kreises an, so zum Beispiel, wenn weiterer Beratungsbedarf bestehe. Unter anderem ist in der Ordnungsbehörde der Kreisverwaltung ein Telefon geschaltet (0651-715-16006, Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr, Freitag bis 12 Uhr). Die Mitarbeiter/innen stehen zur Verfügung, wenn es Fragen gibt. Vor allem Gastronomen, aber auch Inhaber von Ferienwohnungen nutzen dies bereits und erhalten dort Informationen, wie sie die Auflagen erfüllen, aber den Gästen dennoch den gewünschten Komfort bieten können. 

Ein weiteres Thema bei dem Treffen war das Marketing. Der Landrat signalisierte die grundsätzliche Bereitschaft des Kreises zur Unterstützung, zum Beispiel auch durch eine finanzielle Beteiligung. In der Runde war man sich einig, dass ein verstärktes Marketing für die Region in der Form erfolgen soll, dass die Chancen nachhaltig genutzt werden, die sich aus der Krise ergeben können. So zum Beispiel, weil der Urlaub in Deutschland nun weiter an Attraktivität gewinnen und die Region sich hier momentan und auch bereits für die Zeit nach der Krise positionieren könne. Aufbauend auf den Aktivitäten der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH wollen sich die Regionalagenturen Moselland, Hunsrück und Eifel in diesem Bereich hinsichtlich des weiteren Vorgehens abstimmen. 

Benötigt würden vor allem auch Informationen über die Möglichkeiten von Freizeitaktivitäten in der Region, so die Touristikfachleute, um diese an (künftige) Urlauber und Gäste weiterzugeben. Ein Problem sei der Ausfall kultureller Veranstaltungen. So ging es bei dem Treffen auch um das Moselmusikfestival. Es sei noch nicht abgesagt und es werde nach alternativen Lösungen gesucht, um Angebote unter Einhaltung der Auflagen zu machen. 

Einhellig begrüßt für den Tourismus wurde die Öffnung der Grenze zu Luxemburg. 

Bei den touristischen Fachstellen in den Verbandsgemeinden des Kreises läuft der Betrieb inzwischen wieder an. Die Infostellen in Saarburg und Konz, Ruwer,  Kell und Schweich haben bereits wieder geöffnet. Die Einrichtungen in Trier-Land und Hermeskeil öffnen nach Pfingsten wieder und sind momentan telefonisch erreichbar. 

Alle verzeichnen eine große Nachfrage bei Einheimischen, die sich vor allem für das Wandern und Radfahren in der Region interessieren. Aber auch Anfragen und Buchungen für Übernachtungen entwickeln sich wieder – für die kommenden Wochen und bereits für die Herbstmonate.

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