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09.07.2018
Schulzentrum Konz: Startschuss für Sanierung ist gefallen

15 Gebäude umfasst das Schulzentrum Konz, in dem sich auf 28.000 Quadratmetern drei Schulen - das Gymnasium, die Realschule plus und die Fachoberschule - befinden. Zu dem Komplex, der Eigentum des Landkreises ist, gehören auch die Saar-Mosel-Halle und die Mehrzweckhalle mit den sich anschließenden Sportfeldern. Für das gesamte Schulzentrum steht eine lange geplante Generalsanierung auf dem Programm. Die Bauarbeiten sind mit Beginn der Sommerferien gestartet. Im Rahmen eines Pressetermins stellte Landrat Günther Schartz zusammen mit den Vertretern der Schulleitungen sowie des Gebäudemanagements der Kreisverwaltung und im Beisein von Stadt- und Verbandsbürgermeister Joachim Weber das umfangreiche Projekt vor.

 

Mehrere Bauabschnitte

 

Die Gebäude des Schulzentrums wurden überwiegend in den Jahren 1967 bis 1979 in der Hermann-Reinholz-Straße errichtet. In der Zeit von 1988 bis 2006 wurden weitere Bauten ergänzt. Aufgrund des Alters gibt es in einer Reihe von Gebäudeteilen einen entsprechenden technischen und baulichen Sanierungs- und Modernisierungsbedarf.Auf dem Programm steht im ersten Bauabschnitt nun zunächst die komplette Sanierung der Saar-Mosel-Halle, die Modernisierung der Sanitäranlagen in der Realschule plus und der Fachoberschule, die Errichtung einer Cafeteria in der Realschule plus sowie eine räumliche Verlagerung der Bibliothek des Gymnasiums. Die Saar-Mosel-Halle wird auf beiden Ebenen – das heißt sowohl die Haupthalle im Erdgeschoss sowie die Gymnastikhalle im Untergeschoss – im Innen- und Außenbereich komplett saniert. Die Haupthalle wird ausgebaut, um dort Veranstaltungen für bis zu 900 Personen ausrichten zu können. Außerdem stehen auf der Tribüne 650 Plätze zur Verfügung. Damit handele es sich um die Halle mit der größten Kapazität im Landkreis. Umso wichtiger sei die Sanierung, die vor allem auch die energetische Modernisierung umfasse, so Landrat Schartz.

 

Dies erfordert zahlreiche Arbeitsschritte - Abbruchmaßnahmen an Wänden-, Boden- und Deckenbekleidungen, den Einbau neuer Abhangdecken mit Beleuchtungen in LED-Technik, die Überarbeitung der Stahldachkonstruktion, die Erneuerung der Holz-Prallwände und des Schwingbodens, den Einbau eines Außenaufzuges, den Austausch der Fensteranlagen, die Bekleidung und Dämmung der Außenhülle, die Sanierung der Dachabdichtungen, die Sanierung des Toilettentraktes im Anbau, die Erneuerung der Lüftungsanlagen, der elektrischen Anlagen, der Heizflächen sowie der Trennvorhänge. Außerdem soll eine Kletterwand eingebaut werden. In Zusammenhang mit der Modernisierung wird ein großer Teil der Sportgeräte erneuert.

 

Die beiden Ebenen der Halle werden nacheinander saniert, um auch während der Bauarbeiten jederzeit eine Sportfläche für den Schulunterricht und die Vereinsnutzung zur Verfügung stellen zu können. Die Arbeiten sind nun zunächst in der großen Halle im Erdgeschoss gestartet. Die Fertigstellung der

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Halle ist im Frühjahr 2019 geplant. Die Maßnahmen in der Gymnastikhalle im Untergeschoss sollen voraussichtlich im Sommer des kommenden Jahres abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten für die Modernisierung der Saar-Mosel-Halle liegen bei rund 5,9 Millionen Euro.

 

Die Sanierung der Toilettenanlagen in der Realschule plus und FOS umfasst Abbrucharbeiten, die Erneuerung der Trinkwasser-, Abwasser- und Heizungsnetze, des Trinkwasserverteilers, der Sanitärobjekte in den Schülertoiletten, der Fenster und Türen, der Abhangdecken und Beleuchtungen in LED-Technik sowie der Fliesen an Böden und Wänden. Das Projekt soll im September abgeschlossen sein. Die Kosten liegen bei rund 495.000 Euro. Die Cafeteria in der Realschule plus und FOS entsteht in zwei derzeitigen Kursräumen im Erdgeschoss der Schulen. Auch hier ist die Fertigstellung im September geplant. Die Cafeteria erhält eine Ausgabeküche. Es werden EDV-Netze installiert und die Beleuchtung erneuert. Außerdem wird die Möblierung an die neue Nutzung angepasst. Die Gesamtkosten liegen bei rund 145.000 Euro. Im Gymnasium wird die Schülerbibliothek räumlich verlagert – vom bisherigen Standort im Verwaltungstrakt in das Dachgeschoss. Dafür sind Wanddurchbrüche und Schiebtüren erforderlich. In diesem Fall zwischen drei nebeneinander liegenden Räumen. Die Bodenbeläge werden erneuert sowie auch hier EDV-Netze installiert und die Möblierung erneuert. Durch die Verlegung der Bibliothek kann das Lehrerzimmer im Verwaltungstrakt in einem der nächsten Bauabschnitte vergrößert werden. Das Projekt wird zeitlich als erstes abgeschlossen – die Fertigstellung ist bereits im nächsten Monat vorgesehen. Die Kosten liegen bei rund 130.000 Euro. In den weiteren Bauabschnitten, die ab 2019 folgen, sind neben der Modernisierung und Instandsetzung der Schulgebäude auch pädagogisch notwendige Umbaumaßnahmen geplant. So hat sich das Profil des Schulzentrums, das rund 1600 Kinder und Jugendliche besuchen, verändert. Sowohl das Gymnasium wie auch die Realschule plus sind mit Ganztagsangeboten ausgestattet worden. Außerdem ist die Fachoberschule hinzugekommen. Das Schulzentrum werde durch die Bauarbeiten aufgewertet und gestärkt, um so auch der Schülerzahl und den vielfältigen Angeboten gerecht zu werden, meinte Bürgermeister Joachim Weber. „Ich bin sehr froh, dass der Kreistag dies so beschlossen hat."

 

Das umfangreiche Modernisierungskonzept sieht vor, dass einzelne Gebäudeteile abgerissen und neu gebaut werden. Zum Beispiel wird langfristig das ehemalige Hauptschulgebäude weichen. Dort wird eine Aula gebaut, die allen drei Schulen zur Verfügung stehen wird. Außerdem soll das ehemalige Werkstattgebäude durch einen Neubau ersetzt werden. Für das gesamte Sanierungs- und Bauprojekt ist ein Zeitrahmen von insgesamt sechs bis sieben Jahren eingeplant. Die Gesamtkosten für die Generalsanierung des Schulzentrums werden auf rund 34 Millionen Euro geschätzt.

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