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27.11.2018
Schulerweiterung in Kell am See: Die Planung steht

Nach der Aufhebung der Dislozierung der Realschule plus Kell/Zerf geht es um die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der kreiseigenen Schule am Standort Kell. Um alle Kinder und Jugendlichen in Kell am See unterrichten zu können, waren zunächst kurzfristige Maßnahmen wie die Aufstellung von mobilen Klassen erforderlich. Auf dem Programm stehen eine grundsätzliche Erweiterung und Modernisierung der Schule. Im Rahmen eines Pressegespräches wurden die Planungen vorgestellt.

 

Die Realschule plus soll zweizügig geführt werden, Plätze für 340 Schüler/innen sowie ein Ganztagsangebot haben. Etwa ein Drittel der Fläche, die für die zweizügige Schule benötigt wird, ist im jetzigen Gebäude an der Schulstraße in Kell am See vorhanden. Für die weiteren notwendigen Räumlichkeiten ist der Erweiterungsbau geplant.

 

Für das Bauprojekt war ein Architektenwettbewerb durchgeführt worden. Mit dem ersten Preis war der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft der Büros Frank Heinz und fuchs.maucher.architekten.bda aus Waldkirch mit den Landschaftsarchitekten Ernst und Partner aus Trier bedacht worden. Das Team hat auch den Auftrag für die Planung erhalten.

 

Inzwischen ist die Entwurfsplanung erfolgt. Sie wurde in der Sitzung des Bauausschusses im August und in der Sitzung des Kreisausschusses im September vorgestellt. Derzeit wird an der Genehmigungsplanung gearbeitet. Vorgesehen ist die Erweiterung des Schulgebäudes in drei Bauabschnitten. Ausgehend von einer Dauer des Prüf- und Genehmigungsverfahrens von etwa einem  Jahr ist von einer  Fertigstellung des ersten Bauabschnittes in 2021 auszugehen. Die weiteren Abschnitte werden dann folgen. Spätestens 2024 ist mit dem Abschluss aller Bauabschnitte zu rechnen.

 

Geplant ist ein zweigeschossiger Erweiterungsbau. Der erste Bauabschnitt umfasst im Erdgeschoss zwei Klassenräume, die später zur Schulaula umfunktioniert werden sollen. Im Erdschoss werden außerdem die Schulküche und ein Speiseraum, Büroräume, ein Materialraum und - wie auch in allen weiteren Gebäudeteilen - sanitäre Anlagen entstehen. Im Obergeschoss sind drei Klassenräume, zwei naturwissenschaftliche Räume sowie die Bibliothek vorgesehen.

 

Der zweite Bauabschnitt sieht im Erdgeschoss eine Klasse, den Kunstraum, Musikraum und zwei Büroräume vor. Im Obergeschoss gibt es vier Klassen, ein Computerlabor, eine naturwissenschaftliche Sammlung und das Elternsprechzimmer. Im Untergeschoss werden zwei Ganztagsbetreuungsräume entstehen.

 

Der dritte Bauabschnitt umfasst schließlich die Bestandssanierung des Altbaus der Schule. Die Verwaltung und das Lehrerzimmer sollen umgebaut werden. Außerdem sollen alle Klassen-, Fach- und Nebenräume in diesem Gebäudeteil saniert werden.

 

Die Kostenberechnung für den Bau der RS+ in Kell am See beläuft sich auf ca. 12,6 Millionen Euro – im ersten Bauabschnitt liegen die Kosten bei rund 5 Millionen Euro, im zweiten Abschnitt bei etwa 5,4 Millionen Euro und im Abschnitt drei bei rund 2,3 Millionen Euro.

 

Bis zur Fertigstellung der einzelnen Bauabschnitte werden die Kinder und Jugendlichen im Altbau sowie in den mobilen Klassen unterrichtet, die der Kreis als Schulträger nach den Sommerferien aufgestellt hat. Außerdem sind Umbauarbeiten im bestehenden Gebäude vorgesehen. So wird voraussichtlich im Untergeschoss ein Fachklassenraum sowie ein Vorbereitungsraum für den Chemie- und Biologieunterricht als Provisorium entstehen. Auch sonst ist die Unterrichtsversorgung gewährleistet. Ausgegliedert ist lediglich die Hauswirtschaft, die im Rahmen von Projekttagen an der BBS Hermeskeil unterrichtet wird, so dass auch in diesem Fach keine Unterrichtszeit verloren geht.

 

Die Realschule plus Kell am See trägt nach dem Schulentwicklungsplan des Landkreises Trier-Saarburg dazu bei, dass die Kinder und Jugendlichen im Hochwald - vorrangig aus dem Bereich der Verbandsgemeinde Kell am See - wohnortnah einen Zugang zu allen schulischen Abschlüssen und den damit verbundenen beruflichen und sozialen Chancen erhalten. Auch von Schülerinnen und Schülern aus der Verbandsgemeinde Hermeskeil wird das schulische Angebot genutzt.

 

Zum Schuljahr 2018/2019 besuchen insgesamt 175 Schüler/Innen die Realschule plus Kell am See, davon in der 5. Klassenstufe 34. Damit sind die Voraussetzungen für die von der ADD Trier erteilte Ausnahmegenehmigung für das laufende Schuljahr für die Zweizügigkeit erfüllt. Dem Kreis als Schulträger ist der Erhalt der Schule ein wichtiges Anliegen, da die Realschule plus ein entscheidendes Element in dem vielfältigen Bildungsangebot im Hochwald ist. Gerade daher will sich der Kreis nun auch mit der Schulerweiterung und -modernisierung engagieren. Landrat Günther Schartz, VG-Bürgermeister Alten, der Ortsbürgermeister von Kell am See, Markus Lehnen, sowie die weiteren Verantwortlichen kritisierten, dass das Land nur nach den Schülerzahlen schaue. Ausschlaggebend sei die Raumstruktur. Die Realschule plus Kell am See sei für den Standort unverzichtbar.

 

Gerade am vergangenen Wochenende habe die Schule am „Tag der offenen Tür“ ihr qualitativ hochwertiges und vielfältiges Bildungsangebot präsentiert. Mit der umfangreichen Schulerweiterung sollen nun auch beste äußere Bedingungen für eine optimale Unterrichtsarbeit geschaffen werden.

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