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12.02.2019
Fahrtkostenübernahme Kita- und Schulfahrten online beantragen

Ab sofort ist die Beantragung der Übernahme von Kosten für Fahrten zu Schulen und Kindertagesstätten nur noch, aber bequem online möglich. Papieranträge werden nicht mehr entgegengenommen.Unter www.trier-saarburg.de/schuelerbefoerderung  stehen die Anträge bereit, die online ausgefüllt und abgesendet werden können. 

Die Schülerbeförderung sowie die Fahrten zu Kindertagesstätten erfolgen sowohl gesetzlich geregelt, als auch auf der Grundlage einer vom Kreistag beschlossenen Satzung. Zuständig sind die Landkreise.  Dabei gilt: Zuständig ist die Kommune, in deren Bereich die Schule liegt. 

Anspruch auf Übernahme von Fahrtkosten

Die Landkreise haben die Beförderung von Kindern, für die kein Platz in einer wohnungsnahen Kindertagesstätte zur Verfügung steht und die deshalb eine entferntere Kindertagesstätte in einer anderen Gemeinde oder in einem anderen Gemeindeteil besuchen müssen, zu gewährleisten. Der Anspruch auf Beförderung bzw. auf Übernahme der Beförderungskosten besteht jedoch erst ab dem Monat, in dem das Kind das dritte Lebensjahr vollendet.

Für Grundschüler/innen werden die Fahrtkosten übernommen, wenn der kürzeste nicht besonders gefährliche Fußweg zwischen Wohnung (Hauptwohnung) und der zuständigen Grundschule mehr als zwei Kilometer beträgt. Beim Besuch der nicht zuständigen Grundschule ist eine Fahrtkostenübernahme nur möglich, wenn ein entsprechender Zuweisungsbescheid aus wichtigen Gründen zum Wohl des Kindes vorliegt.

Für Schüler/innen der weiterführenden Schulen (Realschulen plus, Gymnasien, Integrierte Gesamtschulen und der Berufsbildenden Schulen) werden die Fahrtkosten übernommen, wenn der kürzeste nicht besonders gefährliche Fußweg zwischen Wohnung (Hauptwohnung) und der nächstgelegenen Schule der jeweiligen Art mehr als vier Kilometer beträgt. Beim Besuch einer nicht nächstgelegenen Schule werden Fahrtkosten nur in der Höhe übernommen, wie sie beim Besuch der nächstgelegenen Schule der jeweiligen Art entstehen würden.

Die Schülerbeförderung hat vorrangig im Rahmen des öffentlichen Linienverkehrs (ÖPNV) zu erfolgen. Die Fahrkarten für den ÖPNV gelten auch an allen schulfreien Tagen. Die anspruchsberechtigten Schüler/innen erhalten die erforderlichen Fahrkarten über die Schulen.

Der Antrag ist in der Regel für die Dauer des Schulbesuchs einmal zu stellen. Ein erneuter Antrag ist nur dann erforderlich, wenn sich der Wohnsitz, die Schule oder die Beförderungsart ändert. Für Schüler/innen der Sekundarstufe II ist der Antrag für jedes Schuljahr neu zu stellen. Hier ist die Übernahme der Fahrtkosten einkommensabhängig und grundsätzlich ein Eigenanteil zu tragen.

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