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23.04.2018
Ruwertalschule: Entwürfe ausgezeichnet / Ausstellung der eingereichten Arbeiten

Die Ruwertalschule ist in die Jahre gekommen. Die Gebäude der kreiseigenen Grund- und Realschule plus in Waldrach sollen daher teilweise abgerissen und ein Neubau errichtet werden. Der Kreis führt dafür einen Architektenwettbewerb durch.  Die Jury hat getagt und die eingegangenen Entwürfe gesichtet und bewertet. Nun fand in der kreiseigenen Schule die Preisverleihung im Rahmen des Wettbewerbs statt.

 

18 Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten haben sich an dem Wettbewerb des Kreises beteiligt und ihre Entwürfe eingereicht. Drei Arbeitsgemeinschaften sind ausgezeichnet worden. Außerdem haben zwei Planer, die sich an dem Wettbewerb beteiligt haben, eine Anerkennung erhalten. Die Auszeichnungen wurden von Landrat Günther Schartz für den Kreis als Träger der Grund- und Realschule plus überreicht. Prof.Ulrich Elwert, einer der Fachpreisrichter des Preisgerichts in dem Wettbewerb, stellte die Arbeiten vor. Alle eingereichten Entwürfe werden bis zum kommenden Freitag (27. April) in der Ruwertalschule ausgestellt.

 

An den Gebäuden der Ruwertalschule besteht erheblicher Sanierungsbedarf, einige sind strukturell nicht mehr zeitgemäß nutzbar. Notwendige Anforde-rungen der Barrierefreiheit können zum Beispiel nicht erfüllt werden. Grundsätzlich stellte sich die Frage, ob die vorhandenen Gebäude saniert werden sollen oder ob ein Neubau sinnvoller ist. Es wurde ein Kostenvergleich gemacht. Schließlich hat der Kreistag entschieden, die Schulgebäude abzureißen und einen Neubau zu errichten. Ausnahme bildet zum einen die Mehrzweckhalle, die generalsaniert wird. Außerdem wird ein Erweiterungsbau. der erst im Jahr 2002 entstanden ist, erhalten bleiben.

 

Der Gebäudeteil der Realschule plus sowie das Grundschul- und das Verwaltungsgebäude werden abgerissen und durch den Neubau ersetzt. Der Schwerpunkt des Architektenwettbewerbes liegt in einem funktional und gestalterisch qualitätsvollen Entwurf des Neubaus, der sich zu einem schlüssigen Ensemble zu den Bestandsgebäuden fügt.

 

Die Jury, die mit Fachpreisrichtern, Sachverständigen sowie Vertretern der politischen Gremien besetzt war, hat folgende Entscheidungen für die Preisvergabe gefällt: Mit dem ersten Preis und 22.400 Euro wird der gemeinsame Entwurf des Büros Friedrich, Poerschke und Zwink Architekten aus München und des Büros silands Landschaftsarchitektur / Gresz+Kaiser aus Ulm bedacht. Mit dem zweiten Preis und einer Dotierung von 14.000 Euro wird die Arbeit

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der Architekten AV1 aus Kaiserslautern und des Büros Mettler Landschaftsarchitektur aus Berlin ausgezeichnet. Der dritte Preis und 8.400 Euro geht an den gemeinsamen Entwurf des Büros Felix Schürmann und Ellen Dettinger Architekten aus München und des Büros BL9 Landschaftsarchitekten ebenfalls aus München. Eine Anerkennung in Höhe von 5.600 Euro erhalten die Architekten Schleicher&Ragalller aus Stuttgart für ihre Arbeit. Eine weitere Anerkennung, die ebenfalls mit 5.600 Euro dotiert ist, geht an den Entwurf der Architekten Ferdinand Heide, Frankfurt mit dem Büro TOPOS Landschaftsplanung aus Berlin

 

Im nächsten Schritt werden im Rahmen einer Kreisausschusssitzung nun Verhandlungsgespräche mit den drei Preisträgern des Architektenwettbewerbs geführt. Dabei sind unter anderem die folgenden Kriterien ausschlaggebend: das Ergebnis des Wettbewerbsverfahrens, die Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung unter dem Aspekt der Projektorganisation, die Sicherstellung der Kostenvorgaben sowie das Honorar der Planungsbüros.

 

Anhand dieser Punkte werden die Gremien die Entscheidung treffen, welcher der drei mit den Preisen bedachten Entwürfen tatsächlich den Zuschlag erhält und in Waldrach umgesetzt wird. Im Rahmen von europaweiten Ausschreibungen werden danach die Firmen für die einzelnen Gewerke beauftragt.

 

Die Entwürfe der Architekten sind in dieser Woche in der Mehrzweckhalle der Ruwertalschule in Waldrach zu sehen. Die Ausstellung ist täglich am Nachmittag von 13 bis 17 Uhr sowie am Freitag (27. April)  von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Interessierte sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei

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