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07.06.2019
Prävention gegen Gewalt mit Kino, Theater und Information

Theater, Kino, Workshops, Elternveranstaltungen - das sind nur einige von zahlreichen Angeboten, die es im Rahmen der Gewaltpräventionswochen gibt, die seit  Mitte Mai im Kreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier laufen. Die Beteiligten freuen sich, dass die Veranstaltungsreihe sehr gute Resonanz findet. Das Programm läuft noch bis Ende Juni.

 

Inhaltlich zieht sich der Themenbereich Gewalt und Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen durch alle Programmpunkte. So ging es in der Auftaktveranstaltung um die sogenannte „Gruppenbezogene Menschfeindlichkeit", was bedeutet, dass immer mehr Menschen aufgrund eines oder mehrerer Merkmale in Gruppen eingeteilt, abgewertet, ausgegrenzt oder sogar mit Gewalt bedroht werden: „die Obdachlosen", „die Ausländer", „die Schwulen".  In einem Fachvortrag wurde deutlich, dass die Ursachen dafür unter anderem  generalisierte Einstellungen und gesellschaftliche Diskontinuitäten sind. Es gehe darum, Lernräume auszuweiten und zum Beispiel die Bildungsvermittlung stärker erfahrungsorientiert zu gestalten  sowie auch das Aushalten von Widersprüchen zu vermitteln. Während sich die Eröffnungsveranstaltung vor allem an Fachkräfte richtete, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, umfasst das weitere Programm zahlreiche Angebote, die sich direkt an die Zielgruppe wenden. 

 

So wurden unter anderem im Mehrgenerationenhaus in Hermeskeil die Filme „Baumhauskönige" und „Wir sind jung, wir sind stark" gezeigt, in denen das Thema Gewaltprävention altersgerecht aufgearbeitet wird. In Schweich stand das Theaterstück „r@usgemobbt2.0" auf dem Programm. Die „Comic on! Theaterproduktion Köln" thematisiert dabei eine „anonyme" Form psychischer Gewalt: das Cyber-Mobbing.  In einem weiteren Theaterstück „#werbinich?" geht es um Demokratieförderung, Persönlichkeitsentwicklung und Selbstwahrnehmung im Social Media Zeitalter.

Die Gewaltpräventionswochen umfassen auch  Projekte für Eltern so zum Beispiel unter den Titeln „Kinder sind unschlagbar" und „Wie rede ich mit meinem Kind, damit es zuhört".  Geplant ist außerdem eine Veranstaltung „Autorität durch Beziehung - oder wie kann der Ausstieg aus dem Machtkampf gelingen?".

 

Das komplette Programm der Gewaltpräventionswochen findet sich unter www.gewaltpraevention-trier.de. Die Veranstaltungsreihe wird durchgeführt vom Arbeitskreis Gewaltprävention als unabhängiges Gremium von freien und öffentlichen Trägern des Kreises Trier-Saarburg und der Stadt Trier.

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