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27.04.2018
Kindern Schutz und Geborgenheit geben: Kreisverwaltung sucht Pflegefamilien

Mitunter können Kinder zeitweise oder auch dauerhaft nicht bei ihren leiblichen Eltern leben. Ursache dafür können ganz unterschiedliche Gründe und Problemsituationen sein. Um den Kindern dennoch die Geborgenheit einer Familie geben zu können, gibt es die Möglichkeit, dass sie in einer Pflegefamilie betreut werden. Der Pflegekinderdienst der Kreisverwaltung Trier-Saarburg sucht Familien, die bereit sind, Kinder aufzunehmen, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie bleiben können.

 

Pflegefamilien nehmen Kinder auf, die aufgrund einer schwierigen Situation in ihrer Herkunftsfamilie kurz- oder auch langfristig nicht von den leiblichen Eltern betreut werden können. Im Kreis Trier-Saarburg leben zurzeit etwa 120 Jungen und Mädchen in 95 Pflegefamilien.

 

In der Regel ist die Betreuung in der Pflegefamilie zeitlich begrenzt und unterschiedet sich damit wesentlich von der Adoption. Ziel soll es immer sein, das Kind wieder in das eigentliche Elternhaus zu integrieren. Bis das möglich ist, können jedoch Monate oder auch Jahre vergehen. Immer wieder entwickeln sich aber auch Dauerpflegeverhältnisse.

 

Der Bedarf an Pflegefamilien im Landkreis steigt. Für den Pflegekinderdienst  ist es wichtig, möglichst viele  Familie zur Verfügung zu haben, damit für die Kinder geeignete Ersatzeltern gefunden werden können.  Die Chemie zwischen den Ersatzeltern und dem Pflegekind muss stimmen, denn die Kinder benötigen die Sicherheit, um neue positive Beziehungserfahrungen sammeln zu können. Je größer der „Pool" der Pflegefamilien ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem guten und gelingenden Pflegeverhältnis kommt.

 

Der Pflegekinderdienst in der Kreisverwaltung freut sich über jede Familie, die sich dieser Aufgabe stellen will. Derzeit werden auch verstärkt Bereitschaftsfamilien gesucht. Die Kinder bleiben in diesen Fällen nur für eine sehr  kurze und begrenzte Zeit und nur so lange in der Familie bis entschieden ist, wo ihr Weg hingeht. Oft ist auch eine gerichtliche Entscheidung abzuwarten. Die Pflegeeltern müssen belastbar sein, Erziehungserfahrungen und Geduld mitbringen sowie finanziell abgesichert sein. Ziel ist es, dass die Kinder in den Pflegefamilien Schutz und Geborgenheit finden und dass sie hier so normal wie möglich leben können. Viele positive Beispiele belegen, dass die Betreuungsform Pflegefamilie hervorragend funktioniert. Sie ist eine große Chance für Jungen und Mädchen, die nicht mehr bei den Eltern leben können und kann auch für die Pflegeeltern eine wichtige Lebensbereicherung sein.

 

Die Pflegeeltern werden in einem Seminar auf ihre Aufgabe vorbereitet. Der Pflegekinderdienst begleitet und berät die Familien und steht bei Problemen zur Verfügung. Außerdem können die Familien bei der Lebensberatungsstelle Rat, Hilfe und Unterstützung erhalten.Wer sich für die Aufgabe als Pflegefamilie interessiert und ein unverbindliches Erstgespräch wünscht, kann sich an den Pflegekinderdienst wenden:  Inge Preiß-Klöcker Tel.: 0651-715-278, Email: inge.preiss-kloecker@trier-saarburg.de oder Susanne Kirch-Gebel, 0651-715-332, susanne.kirch-gebel@trier-saarburg.de

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