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03.09.2019
Integratives Schulprojekt in Schweich: Arbeiten sind gestartet

Es ist soweit: Die Bauarbeiten für das Integrative Schulprojekt in Schweich sind gestartet. Bis 2022 wird zwischen der Bahnhofstraße und der Kreisstraße 39 (neu) der gemeinsame Neubau für die Treverer Schule und die Schweicher Grundschule entstehen.

 

Inzwischen ist deutlich sichtbar, dass sich auf dem Baufeld viel tut. So ist vor wenigen Tagen zum Beispiel der erste von mehreren Kränen aufgestellt worden. Derzeit wird das Erdreich abgeschoben und eine Baugrube für das Untergeschoss des Therapiebades ausgehoben. Im Rahmen einer Baustellenbesichtigung machten sich Landrat Günther Schartz und die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Schweich, Christiane Horsch, sowie die weiteren Beteiligten vor Ort ein Bild von den Arbeiten.

 

Das Schulprojekt entsteht in gemeinsamer Trägerschaft des Landkreises für die Treverer-Schule, bei der es sich um eine Förderschule handelt, und der Verbandsgemeinde für die Grundschule. Das umfangreiche Bauvorhaben sei ein Musterbeispiel für das große Thema Inklusion, sagte der Landrat.  Rund 440 Kinder aus der Förderschule und der Grundschule werden später in der gemeinsamen Bildungseinrichtung unterrichtet. Sie sei dankbar, dass man dieses vorbildliche Projekt zusammen realsieren könne, fügte Bürgermeisterin Christiane Horsch hinzu.

Im weiteren Verlauf der Erdarbeiten wird eine Bodenverbesserung vorgenommen, um die Tragfähigkeit des Erdreichs zu erhöhen. Anschließend kann nach dem Einbau der Bodenplatten mit den Hochbauarbeiten begonnen werden. Der Bauzeitenplan sieht für die Ausführung der Arbeiten rund drei Jahre vor. Demnach sollen die Gebäude nach der derzeitigen Planung im Sommer 2022 bezugsfertig sein, so dass der Umzug der Treverer-Schule und der Grundschule Schweich in die neuen Schulgebäude in dem besagten Jahr in den Sommerferien erfolgen könnte.

 

Bis zum Jahresende 2019 soll nun zunächst das Kellergeschoss des Therapiebades errichtet und die Bodenplatte für das erste Unterrichtsgebäude fertiggestellt werden. Ab 2020 wird dann der Bau von Erd- und Obergeschoss dieser beiden Gebäude starten. Parallel dazu werden die Erdarbeiten für das zweite und dritte Unterrichtsgebäude mit Eingangsbereich und Mensa sowie für die Sporthalle durchgeführt. Anschließend wird auch hier der Rohbau umgesetzt. Die Bauzeitenplanung sieht vor, dass bis zum Jahresende 2020 die Rohbauarbeiten aller Gebäudeteile weitgehend abgeschlossen sein werden. Etwa ab Frühjahr 2020 werden im Bereich des Therapiebades die Dachabdichtungsarbeiten starten und an den an den weiteren Gebäudeteilen sukzessive folgen. Der Einbau von Fenstern und Türen ist ab Herbst 2020 vorgesehen. Danach stehen die Ausbaugewerke wie die technische Gebäudeausrüstung und die vielfältigen Innenarbeiten an.

 

Die Kosten für den Bau der beiden Schulen werden rund 39 Millionen Euro betragen. Die in Aussicht gestellte Förderung des Landes liegt bei rund 13 Millionen Euro und damit bei einem Drittel der Gesamtkosten.

 

Die Treverer-Schule mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung, die sich momentan noch in der Stadt Trier befindet, wird am neuen Standort etwa 80 Schulplätze bieten. Die Grundschule mit dem bisherigen Standort „Am Bodenländchen" in Schweich werden rund 360 Kinder besuchen. Für die Realisierung des Schulprojektes ist ein Zweckverband gegründet worden, der die Aufgabe hat, das Gebäudeensemble für die beiden Schulen zu errichten. Verbandsmitglieder sind die beiden Schulträger, das heißt der Kreis Trier-Saarburg und die Verbandsgemeinde Schweich.

 

Bildzeile:

Machten sich ein Bild von den Bauarbeiten: (v.l.) Bürgermeisterin Christiane Horsch, Rolf Rauland, Geschäftsbereichsleiter in der Kreisverwaltung, Landrat Günther Schartz sowie Maximilian Junkes und Ulrike Stein vom  Gebäudemanagement der Kreisverwaltung.

Breitbandausbau Trier-Saarburg VRT Beschwerdesystem Jugendtaxi ART VRT KVHS WFG