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11.02.2020
F16-Absturz bei Zemmer: Keine Belastung von Wasser und Boden

Durch den Absturz des US-Kampfjets vom Typ F16 bei Zemmer in der Verbandsgemeinde Trier-Land ist es nicht zu einer Schadstoffbelastung von Wasser und Boden gekommen. Zu dieser Einschätzung war die Untere Wasserbehörde der Kreisverwaltung nach den vorliegenden Untersuchungen und Erkenntnissen gekommen. Dies bestätigte nun auch die Struktur-und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord als Fachbehörde. Sie schreibt, dass eine „Gefährdung von Schutzgütern an der Absturzstelle nicht erkennbar ist“ und dass sie daher derzeit keine weiteren Untersuchungen oder Maßnahmen für notwendig hält.

 

Das Flugzeug war Anfang Oktober abgestürzt. Die Untere Wasserbehörde der Kreisverwaltung schaltete sich ein, da sie bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen zuständig ist. Sie stand eng in Kontakt mit dem Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr, das unmittelbar nach dem Absturz Wasser-und Bodenproben gezogen hat. Die Analyse ergab unauffällige Befunde. Im November erfolgte eine neue Beprobung, die ebenfalls keine bedenklichen Ergebnisse ergab. Die Kreisverwaltung schickte ihre Erkenntnisse und die Untersuchungsberichte der Bundeswehr an die SGD Nord. Die Stellungnahme liegt nun vor.

 

Landrat Günther Schartz hat sich in den vergangenen Tagen in Spangdahlem mit den dort Verantwortlichen sowie mit dem Ortsbürgermeister von Zemmer, Edgar Schmitt, und dem Verbandsbürgermeister Michael Holstein getroffen. Alle Beteiligten sind erleichtert, dass Wasser und Boden nach den Gutachten nicht verunreinigt und keine weiteren Konsequenzen erforderlich sind. Ausdrücklich gelobt wurde bei dem Besuch in Spangdahlem die gute Kooperation und Zusammenarbeit mit den US-Streitkräften und der Bundeswehr.

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