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09.08.2019
Einbürgerung: Viel mehr als nur ein verwaltungstechnisches Verfahren

Sie sind nun in Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft: Im Rahmen einer Feierstunde in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg überreichte Kreisbeigeordneter Helmut Reis 50 Personen die Einbürgerungsurkunden.

Die Neubürgerinnen und Neubürger kommen aus verschiedenen europäische Ländern, wie Großbritannien, Spanien, Frankreich, Italien, Schweden, Litauen, Polen, Ungarn und Zypern. Sie müssen die Staatsbürgerschaft des Heimatlandes mit Erhalt des deutschen Passes nicht aufgeben.

Darüber hinaus wurden Bewerberinnen und Bewerber aus Staaten wie Aserbaidschan, Serbien, Russland, Mexiko, Kenia, Togo, Albanien und Indien eingebürgert, die Ihre Staatsbürgerschaft zum Teil bereits vorher aufgeben mussten beziehungsweise diese automatisch bei Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft verloren haben. 

Alle Neubürger/innen haben vorab ihre Deutschsprachkenntnisse nachgewiesen - anhand eines Sprachtests für Zuwanderer oder eines abgeschlossenen deutschen Schul- oder Studienabschlusses. Personen, die sich um die deutsche Staatsbürgerschaft bewerben und die keinen deutschen Bildungs- oder Schulabschluss haben, müssen ihre Kenntnisse über Deutschland, die Gesellschaft, Geschichte und Kultur außerdem mit einem erfolgeichen Einbürgerungstest nachweisen. Voraussetzung ist außerdem ein Aufenthalt von mindestens drei Jahren nach einer Eheschließung mit einem deutschen Partner oder von acht Jahren bei einer „Anspruchseinbürgerung" beziehungsweise sechs Jahren bei besonderen Integrationsleistungen (gute Schulleistungen, besondere berufliche Leistungen, Sprachkenntnisse über dem Niveau B1, besonderes bürgerschaftliches Engagement etc.). Grundsätzlich gefordert werden darüber hinaus die Bestreitung des Lebensunterhalts aus eigenen Mitteln, Straffreiheit und der Besitz ausreichender Identitätspapiere.

Die Einbürgerung ist viel mehr als nur ein verwaltungstechnisches Verfahren und hat für die Bewerberinnen und Bewerber hohe Bedeutung. Ihre Gründe für die Beantragung der deutschen Staatsbürgerschaft sind sehr unterschiedlich: Heirat, Flucht, die berufliche Situation oder bei den Menschen aus Großbritannien die Sorge vor den Folgen des Brexits.

In seiner Ansprache wies der Kreisbeigeordnete auf die rechtsstaatlichen Grundprinzipien Deutschlands hin, die es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen würden in Freiheit zu leben. Mit dem Erwerb der Staatsbürgerschaft seien Rechte, aber auch Pflichten verbunden. Entscheidend sei es die in Deutschland geltenden Rechte und Werte zu respektieren und im Alltag zu leben. Er ermunterte die Neubürgerinnen und Neubürger, sich vor Ort zu engagieren. Es gebe zahlreiche Möglichkeiten, um sich mit seinen Interessen und Stärken einzubringen.

In der Kreisverwaltung finden jedes Jahr vier Einbürgerungstermine statt. Insgesamt erhalten dabei rund 200 Personen, die ihren Wohnsitz im Landkreis haben, die deutsche Staatsbürgerschaft.

Bildzeile:

Freudige Gesichter bei der Einbürgerung: Kreisbeigeordneter Helmut Reis (Mitte) überreichte die Urkunden, die den Erwerb der deutsche Staatsbürgerschaft bescheinigen. Elke Willems (2.v.l.) ist in der Kreisverwaltung für die Bewerberinnen und Bewerber zuständig.

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