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03.09.2018
Dorfwettbewerb: Potential der Gemeinden fördern

Im ländlich strukturierten Kreis Trier-Saarburg hat die zukunftsorientierte Entwicklung der Dörfer wesentliche Bedeutung. Das dokumentiert auch alljährlich der Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft", an dem sich bereits zahlreiche Orte aus dem Landkreis beteiligt haben. Fünf weitere Gemeinden waren in diesem Jahr mit von der Partie und stellten sich im Rahmen des Kreisentscheids der Bewertungskommission. Die Ergebnisse der Besichtigung wurden in Föhren gefeiert. Landrat Günther Schartz zeichnete die Gemeinden aus.

 

Die Gemeinde Föhren in der Verbandsgemeinde Schweich hat im Kreisentscheid in der Hauptklasse den ersten Platz erreicht. Ortsbürgermeisterin Rosi Radant nahm die Auszeichnung entgegen. Platz zwei kann der Ortsteil Konz-Könen für sich verbuchen. Ortsvorsteher Dr. Detlef Müller-Greis war zur Auszeichnung gekommen. Platz drei belegt Freudenburg in der Verbandsgemeinde Saarburg. In der Sonderklasse kam Waldweiler auf Platz eins. Ortsbürgermeister Manfred Rauber repräsentierte das Dorf in der Verbandsgemeinde Kell am See. Platz zwei wurde dem Ortsteil Saarburg-Kahren zuteil.

 

Bei dem Wettbewerb auf Kreisebene geht es nicht nur um die Verteilung von Punkten und Platzierungen. Der Wettbewerb soll Motivation sein, sich für den Erhalt und die nachhaltige Entwicklung der Dörfer als attraktive Wohn-, Wirtschafts- und Erholungsstandorte zu engagieren. So werden neben der Baugestaltung und -entwicklung vor allem auch die sozialen und kulturellen Aktivitäten der Gemeinden, ihre Entwicklungskonzepte und wirtschaftlichen Initiativen bewertet. Vor allem angesichts des demografischen Wandels sind der Erhalt und die Funktionsfähigkeit der Dörfer und des ländlichen Raums insgesamt ausschlaggebend für die Zukunft.

 

Der Kreisentscheid in diesem Jahr hat einmal mehr deutlich gemacht, dass die Gemeinden sich mit Ideenreichtum um die Gestaltung ihrer Orte bemühen.  So gibt es interessante Initiativen über alle Generationen hinweg, die deutlich machen, wie die Bewohner das Zukunftspotential ihrer Dörfer aktiv fördern.  Vor allem Vereine, aber auch Gruppen ohne feste Struktur bereichern das Dorfleben in ganz unterschiedlicher Weise. Auch die Einbindung der Neubürger erfolgt oft über diese Vereine und Gruppen. Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft" dient in genau dieser Form dazu, Projekte im Dorf zu erarbeiten und umzusetzen. Er ist eine weitere Motivation, gemeinsam mit engagierten Bürgern, Vereinen und Verbänden, Ideen für die Zukunft der Gemeinden zu entwickeln. Bei konkreten Projekten zur Daseinsvorsoge und zur Verbesserung des örtlichen Gemeinschaftslebens biete auch die kreiseigene Stiftung „Zukunft in Trier-Saarburg" den Gemeinden und Initiativen finanzielle Unterstützung an, betonte der Landrat.

 

Die Kommission des Kreises, die die Dörfer bewertete, verstand sich bei ihren Besichtigungen vor allem auch als Ratgeber. Im Sinne einer „Vor-Ort-Moderation" zeigte sie Möglichkeiten und Perspektiven einer weiteren positiven Ortsentwicklung auf.

 

In der Kreiskommission waren Joachim Maierhofer von der Kreisverwaltung als Leiter sowie Cornelia Strupp und Doris Klauck-Schommer vertreten.  Außerdem gehörte Walter Oeffling vom DLR Mosel zur Jury. Darüber hinaus nahm bei den Besichtigungen ein Vertreter der jeweiligen Verbandsgemeinde als stimmberechtigtes Mitglied teil.

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