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27.11.2019
Das Ehrenamt und das Leben im Dorf stärken / Kreis ist Verbundpartner in bundesweitem Projekt

Das Ehrenamt spielt im Kreis Trier-Saarburg eine entscheidende Rolle – generationsübergreifend. Ohne das Ehrenamt wären viele Strukturen im ländlichen Bereich nicht denkbar. Die Verantwortlichen freuen sich daher, dass der Kreis ab Januar 2020 als Verbundpartner im Projekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ des Deutschen Landkreistages beteiligt sein wird. Der Kreis wird dafür eine dreijährige finanzielle Förderung aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung erhalten.

Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, überreichte den entsprechenden Bescheid heute in Berlin an Joachim Christmann, Geschäftsbereichsleiter in der Kreisverwaltung, der ihn stellvertretend für Landrat Günther Schartz entgegennahm.

 Insgesamt sind deutschlandweit 18 Landkreise als Partner für das Verbundprojekt ausgewählt worden. Bis Dezember 2022 soll mit allen Beteiligten erprobt werden, wie auf Ebene der Landkreise nachhaltige hauptamtliche Begleitstrukturen zur Stärkung des Ehrenamtes aufgebaut werden können. So soll untersucht werden, wie Engagierte bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit konkret unterstützt werden können. Denn es zeigt sich, dass das Ehrenamt zwar begeistern kann, aber inzwischen auch in Teilbereichen Probleme mit sich bringt: Nachwuchsmangel, zunehmende bürokratische Anforderungen sowie eine mitunter fehlende Bereitschaft, sich in Strukturen wie Vereinen oder Verbänden fest zu binden sind nur einige Stichworte. Der Kreis Trier-Saarburg wird im Rahmen des Verbundprojektes eine hauptamtliche Fachkraft einstellen. Deren Aufgabe wird es sein, den ehrenamtlichen Ortsbürgermeistern im Kreis zur Seite zu stehen. Sie sollen vor allem im Themenbereich des demografischen Wandels unterstützt werden. Die Fachkraft soll die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister in den Gemeinden begleiten und deren Austausch untereinander fördern, damit sie als Netzwerker auftreten können, um das dörfliche Ehrenamt zu stärken und um konkrete Maßnahmen und Projekte vor Ort umzusetzen. Auf diese Weise soll das Gemeinwesen gestärkt und auch die Attraktivität des Ehrenamtes sichtbar gemacht werden.

 

Landrat Günther Schartz freut sich, dass der Kreis in dem Bundesprojekt in den kommenden drei Jahren als Verbundpartner mitwirken kann: „Die hauptamtliche Begleitung bietet auch die Chance, dass die soziale und kulturelle Infrastruktur im ländlichen Bereich, die durch das Ehrenamt eine besondere Verankerung erfährt, beibehalten und soweit wie möglich weiter ausgebaut werden kann. All dies mit dem Ziel, den ländlichen Bereich als attraktiven Lebensraum für alle Lebensphasen zu erhalten – trotz der demografischen Veränderungen. Da diese Fragestellungen vermehrt an die ehrenamtlichen Ortsbürgermeister herangetragen werden, hat der Landkreis für das Bundesprojekt auf diese Zielgruppe gesetzt.“

 

Das Projekt der hauptamtlichen Unterstützung verfolgt darüber hinaus einen präventiven Ansatz, um auch die selbst ehrenamtlich tätigen Ortsbürgermeister zu unterstützen. So hat sich bei der Kommunalwahl in diesem Jahr gezeigt, dass es auch bei diesem Ehrenamt teilweise Schwierigkeiten gibt, weil sich in Einzelfällen keine Bewerber mehr finden, die diese anspruchsvolle Aufgabe übernehmen wollen. Es geht darum, das Amt mit seinen vielfältigen
Gestaltungsmöglichkeiten als eine positive Herausforderung darzustellen.

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