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22.03.2020
Drei Fieberambulanzen am Start: Entlastung für Hausärzte und Krankenhäuser

Seit Montag stehen für schnelle Untersuchungen von Personen mit Verdacht auf eine Corona-Infektion drei Fieberambulanzen zur Verfügung. Nachdem bereits vergangene Woche je eine Fieberambulanz in Trier-Ehrang und in Saarburg an den Start ging, hat auch das Corona-Zentrum im Messepark Trier seine Arbeit aufgenommen. 

In allen Fällen wird gebeten, nur bei wirklichem Bedarf die Einrichtungen anzufahren und von einem „spontanen“ Besuch der Fieberambulanzen abzusehen. Personen ohne begründete Notwendigkeit müssen damit rechnen abgewiesen zu werden.

Mit diesen Einrichtungen werden die Hausärzte, aber vor allem auch die Notaufnahmen der Krankenhäuser in Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg entlastet. Landrat Günther Schartz und Oberbürgermeister Wolfram Leibe betonen, wie wichtig es war, schnell solche Einrichtungen zu gründen und dankten den drei Kliniken sowie den Ehranger Hausärztinnen für ihr Engagement. „Die Menschen können nun eine der wohnortnächsten Einrichtungen anfahren, wenn sie Krankheitssymptome verspüren oder es andere Anhaltspunkte für eine Testung gibt“, sagten Leibe und Schartz. Das Corona-Zentrum im Messepark steht Menschen aus der Stadt Trier und umliegenden Orten zur Verfügung. Personen aus den nördlichen Stadteilen und dem Norden des Kreises liegt die Fieberambulanz Ehrang am nächsten. Und der Standort Saarburg deckt den Raum Konz-Saarburg-Hochwald ab.

Leibe und Schartz sprechen sich dafür aus, dass auch im Hochwald durch das dortige Krankenhaus oder durch niedergelassene Ärzte eine solche Einrichtung errichtet wird. Schartz sagte, man stehe hierzu in Gesprächen.

Die drei Einrichtungen im Überblick

Corona-Zentrum Trier, Messepark in den Moselauen

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 10 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag: 10 bis 16 Uhr

Das Corona-Zentrum im Messepark wird von den Trierer Kliniken Mutterhaus der Borromäerinnen und Krankenhaus der Barmherzigen Brüder gemeinsam geführt und logistisch von der Stadtverwaltung Trier unterstützt. Auf den Internetseiten der beiden Kliniken sowie der Stadt Trier findet sich ein Fragebogen (Link legen), der vorab ausgefüllt werden muss. Darin geht es um derzeit auftretende Symptome, Kontakt zu bereits möglicherweise infizierten Personen und den Aufenthalt in Risikogebieten. Der ausgefüllte Bogen entscheidet über den Zugang zum Corona-Zentrum: Wenn alle vier Fragen mit Nein beantwortet werden können, ist es nicht notwendig, in das Corona-Zentrum Messepark zu fahren. Mitzubringen sind zudem ein Kugelschreiber oder Bleistift sowie die Versichertenkarte.

Fieberambulanz Saarburg, Flachsspreit 10, 54439 Saarburg (Gebäude der Psychiatrischen Tagesklink)

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr

Hier ist ein Überweisungsschein eines Hausarztes vorzulegen. Nach Kontrolle des Personalausweises und Überweisungsscheines werden die Patienten über barrierefreie Zuwegung zu einer 1. Station geleitet, wo eine Befragung durch einen Arzt erfolgt (Patientenkategorien/Risikogebiet/Symptomatik) und die Personalien aufgenommen werden. An einer 2. Station wird dann die Abstrichentnahme mit Testung auf COVID-19 (CORONA) durchgeführt.

Durch die unmittelbare Nähe zum Kreiskrankenhaus ist sichergestellt, dass sofern medizinisch indiziert, Patienten auch sofort stationär versorgt werden.

Fieberambulanz Ehrang, Unter dem Dostler 2, 54293 Trier-Ehrang

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 7.30 Uhr bis 18 Uhr, Samstag 8 bis 13 Uhr 

In Trier-Ehrang wird die Fieberambulanz von der Hausarztpraxis der beiden Ärztinnen Dr. Monika Parth und Dr. Karin Gutmann-Feisthauer betrieben, die aufgrund des großen Andrangs an den ersten Tagen nun von weiteren Ehranger Ärzten unterstützt werden. Dort werden Patienten nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts auf eine mögliche Infektion untersucht. Das bedeutet: Wer in den letzten 14 Tagen in einem offiziellen Risikogebiet war und Symptome zeigt oder wer in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem bestätigten Infektionsfall hatte und Symptome zeigt, wird untersucht und bekommt einen Abstrich, der ans Labor geschickt wird. Patienten, auf die die genannten Voraussetzungen zutreffen, brauchen für diese Untersuchung lediglich ihre Krankenversicherungskarte.

 

In allen Einrichtungen ist den Anweisungen des Personals ist unbedingt Folge zu leisten. Die getesteten oder abgewiesenen Personen sollen unverzüglich den Weg nach Hause antreten beziehungsweise sich mit dem Hausarzt in Kontakt setzen. Gegebenenfalls wird eine häusliche Quarantäne empfohlen beziehungsweise angeordnet. 

Mit dem Start des Corona-Zentrums im Trierer Messepark endet die Fieberambulanz beim privaten Laborbetreiber Synlab in der Trierer Feldstraße.

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