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13.09.2019
Bildungsbüro des Kreises: Lernen als lebenslangen Prozess begreifen

„Ich freue mich, dass das Bildungsbüro eingerichtet ist." Sichtlich zufrieden äußerte sich Landrat Günther Schartz über den Start des kommunalen datenbasierten Bildungsmanagements im Landkreis. Mit dem Bildungsbüro sollen die Rahmenbedingungen für erfolgreiche Bildungsbiographien in der Region noch weiter verbessert werden.

Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus der Stadt Trier, dem Landkreis und auch darüber hinaus waren im Kreishaus zusammengekom-men, um in einem ganztägigen Workshop Themen und Handlungsfelder zu identifizieren, die eine wirkungsorientierte Steuerung der Bildungslandschaft zum Ziel haben. Die Liste der Teilnehmer war vielfältig: Die Akteure kamen aus Politik und Verwaltung, von Bildungseinrichtungen, Stiftungen, Kammern, freien Trägern, dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit.

 Die Aufgabe des Bildungsbüros ist es, Bildungsangebote in der Region besser zu vernetzen. Damit soll erreicht werden, dass die Schlüsselakteure zum Beispiel in Schulen, Kitas, Kammern, bei den Bildungsträgern und die vielen weiteren Partner noch intensiver kooperieren und gemeinsame Initiativen weiterentwickeln. Dadurch können die zahlreichen Angebote noch besser dargestellt und auf die Bedürfnisse angepasst werden, so dass auch die individuelle Förderung intensiviert werden kann. „Dies auch vor dem Hintergrund, dass Bildung und Lernen heute als lebenslange Prozesse zu begreifen sind", sagte Landrat Günther Schartz. Gerade in der grenzüberschreitenden Großregion gebe es eine große Vielfalt an Bildungsangeboten, die Wege ebnen würden für den beruflichen Einstieg und das spätere Weiterkommen, so Schartz. Auch weil Bildung längst generationsübergreifend relevant sei, könne das kommunale Bildungsbüro außerdem dazu beitragen, die große Angebotsvielfalt weiter zu strukturieren, um so zum Beispiel auch Bildungsübergänge noch stärker zu optimieren.

 Unterstützt durch die Transferagentur Rheinland-Pfalz – Saarland wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei dem Workshop darum gebeten, über das vorhandene Engagement und die bestehenden Maßnahmen hinaus zu denken und Ziele für die Arbeit des Bildungsbüros Trier-Saarburg zu entwickeln. So wurden mit der Veranstaltung von Beginn an zentrale Akteure einbezogen und auf den gemeinsamen Weg mitgenommen.

 Bei der Zusammenfassung der Arbeitsergebnisse der einzelnen Gruppen wurde der Punkt „Politik versteht Bildung als kommunale Aufgabe" mit Abstand am häufigsten priorisiert. Damit gaben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein deutliches Zeichen für das kommunale Bildungsbüro als zentrale Anlaufstelle des lebenslangen Lernens.

 Das Bildungsbüro als Teil der Kreisverwaltung Trier-Saarburg ist räumlich im kreiseigenen Balthasar-Neumann-Technikum in der Paulinstraße in Trier angesiedelt. Julia Schmitt ist dort seit April für die Bereiche Bildungsmanagement und Bildungsmonitoring verantwortlich. Yvonne Mahler nimmt als Querschnittsaufgabe die spezifischen Themen von Migrantinnen und Migranten in den Blick. Möglich wurde die Einrichtung des Bildungsbüros durch die erfolgreiche Werbung des Landkreises um Fördermittel: Die Stelle von Julia Schmitt kann durch das Förderprogramm „Bildung integriert" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie durch den Europäischen Sozialfonds, die Arbeit von Yvonne Mahler durch das Förderprogramm „Kommunale Bildungskoordination für Neuzugewanderte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung" finanziert werden.

 Die  umfangreichen Ergebnisse des Workshops werden derzeit von der Transferagentur aufbereitet. Im einigen Wochen  liegt eine Dokumentation des Workshops vor,  die entwickelte Ideen und diskutierte Projektskizzen zum weiteren Vorgehen und zum erforderlichen Strukturaufbau enthält. Die Ergebnisse sollen dann auch der Öffentlichkeit präsentiert werden.

 

 

Bildzeile:

Das Foto zeigt die Verantwortlichen und Organisatorinnen des Strategieworkshops. Die Ergebnisse des Workshops werden demnächst  vorgestellt.

Breitbandausbau Trier-Saarburg VRT Beschwerdesystem Jugendtaxi ART VRT KVHS WFG