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Trier-Saarburg
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28.09.2018
Informationen: Afrikanische Schweinepest

Das Veterinäramt der Kreisverwaltung Trier-Saarburg weist darauf hin, dass die Haltung von Nutztierarten wie Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Pferde, Esel, Hühner, Enten, Gänse, Fasane, Perlhühner, Rebhühner, Tauben, Truthühner, Wachteln oder Laufvögel vom jeweiligen Halter angezeigt werden muss. Dies gilt auch, wenn solche Tiere nicht für landwirtschaftliche Zwecke, sondern aus Liebhaberei gehalten werden.

Die Anzeige muss bereits vor Beginn der Haltung erfolgen. In der Anzeige sind

  • der Name und die Anschrift des Halters,
  • die Anzahl der im Jahresdurchschnitt voraussichtlich gehaltenen Tiere,
  • die Nutzungsart und der Standort der gehaltenen Tierarten anzugeben.

Auch spätere Änderungen wie die Haltung weiterer Tierarten oder die Aufgabe der Tierhaltung müssen unverzüglich angezeigt werden.

Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg, bittet alle Personen im Landkreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier, die derartige Tierhaltungen oder Veränderungen in solchen Tierhaltungen bisher noch nicht angezeigt haben, dies nun umgehend nachzuholen.

Vor dem Hintergrund der in Europa ausbreitenden Afrikanischen Schweinepest ist es besonders wichtig, dass alle Schweinehaltungen beim Veterinäramt registriert sind. Da die Registrierungspflicht auch für Schweine gilt, die als Heimtiere gehalten werden (z. B. Minipigs, Hängebauchschweine) bittet die Kreisverwaltung insbesondere auch diese Schweinehalter, die Haltung umgehend anzuzeigen, sofern dies bisher noch nicht geschehen ist.

Bei Verstößen gegen die Anzeigepflichten wird die Kreisverwaltung Bußgeldverfahren einleiten.

Weitere Auskünfte zu diesem Thema erteilt die Kreisverwaltung Trier-Saarburg, Metternichstraße 33, 54292 Trier, unter der Telefon-Nummer 0651 715 574 oder 0651 715 587. Die Anzeige kann telefonisch erfolgen. Es stehen aber auch Vordrucke zur Verfügung, die entweder auf Anforderung versandt werden oder auf der Internetseite der Kreisverwaltung Trier-Saarburg (www.trier-saarburg.de) unter „Bürger – Veterinärwesen – Anzeige und Registrierung von Tierhaltungen – Meldebogen nach § 26 bzw. 45 der Viehverkehrsverordnung“ heruntergeladen werden können.

Risiko der Einschleppung nach Deutschland

Im September ist die ASP nun auch in Belgien bei Wildschweinen festgestellt worden. Die weite Entfernung zum nächsten ASP-Geschehen in Osteuropa (Polen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Tschechien, Baltikum), Moldawien, Ukraine und Weißrussland, deutet darauf hin, dass der Erreger nicht direkt durch Wildschweine, sondern indirekt durch den Menschen verschleppt wurde. Es bedarf also weiterhin einer erhöhten Wachsamkeit. Das Virus überlebt über Monate in Blut, Fleisch oder Wurstwaren.

Appell an Erntehelfer

Die Weinlese ist in vollem Gange. Im Hinblick auf die vielen Erntehelfer aus Osteuropa, die bei der Weinlese mitwirken, werden die Landwirte und Winzer gebeten, Ihre Erntehelfer auf die Gefahr der Einschleppung des ASP-Virus aus den genannten Ländern hinzuweisen.

Handzettel mit den folgenden Hinweisen gibt es in verschiedenen Sprachen auf der Internetseite des Kreises (https://www.trier-saarburg.de/Buerger/Vet-Amt/) unter der Rubrik Merkblätter:

Sollten Sie Kontakt zu Haus- oder Wildtieren in Ihren Heimatländern haben, die Überträger dieser Tierseuche sein können (Haus- und Wildschweine), müssen Kleidung, Fahrzeuge und andere Geräte gründlich gereinigt und möglichst auch desinfiziert werden.

Bringen Sie keine Lebensmittel tierischen Ursprungs aus ihren Heimatländern oder betroffenen Regionen nach Deutschland mit. Werfen Sie keine Speisereste hier weg oder verfüttern diese. Dies ist verboten!

Die Landwirte und Winzer werden gebeten, diese Handzettel in der passenden Sprache herunterzuladen, an ihre Erntehelfer zu veretilen oder gut sichtbar aufzuhängen.

Für weitere Fragen steht das Veterinäramt der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, Metternichstraße 33, 54292 Trier, unter der Telefonnummer 0651/ 715-585 oder -584 zur Verfügung.

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