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Kreisverwaltung
Trier-Saarburg
Willy-Brandt-Platz 1
54290 Trier
Tel  (0651) 715 - 0   
Fax (0651) 715 - 200


Sprechzeiten:
Bürgerbüro
Montag / Donnerstag
07:00 - 18:00 Uhr
Dienstag / Mittwoch
07:00 - 16:30 Uhr
Freitag
07:00 - 14:00 Uhr

Fachämter:
Montag - Freitag
09:00 - 12:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Veterinärwesen

Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung

Hinweise zu den Imformationspflichten nach Art. 13 der EU-Datenschutz-Grundverordnung finden Sie hier.

Hinweise zu Informationspflichten  

 
Wichtige Hinweise zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Fall von Afrikanischer Schweinepest in Belgien

In Belgien im Dreiländereck Frankreich, Luxemburg, Belgien, etwa 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, wurde am 13.09.2018 bei zwei Wildschweinen der Virus der Afrikanischen Schweinepest nachgewiesen. Möglicherweise haben sich die Tiere über unachtsam entsorgte Schweine-fleischerzeugnisse angesteckt.  

Jetzt ist es von höchster Wichtigkeit, dass alle Halter von Schweinen die Biosicherheitsmaßnahmen strikt einhalten, insbesondere die Vorgaben der Schweinehaltungshygieneverordung (s. hierzu auch das Merklbatt zur Schweinehaltungshygieneverordnung weiter unten).

Weiterhin sollten keine Erzeugnisse aus Schweinefleisch unachtsam entsorgt werden, so dass diese von Wildschweinen gefressen werden können. Jagdausübungsberechtigte sind jetzt mehr denn je gefordert sicherzustellen, dass von allen verendet aufgefundenen, verunfallten und krank erlegten Wildschweinen Proben an das Landesuntersuchungsamt zur Untersuchung auf die Afrikanische Schweinepest eingesandt werden. 

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft steht im ständigen Austausch mit den belgischen Behörden und der EU-Kommission. Da die Afrikanische Schweinepest bereits seit längerem auch für Deutschland eine Bedrohung darstellt laufen die Vorbereitungen der zuständigen Behörden bereits für den Krisenfall. 

Die Afrikanische Schweinepest ist eine durch einen Virus hervorgerufene Erkrankung der Haus- und Wildschweine, die bei Schweinen meist tödlich verläuft. Für Menschen ist das Virus ungefährlich. 

Weitere aktuelle Informationen stehen auf folgender Internet-Seite zur Verfügung: 

https://mueef.rlp.de/de/themen/tiere-und-tierwohl/tiergesundheit-tierseuchenbekaempfung/afrikanische-schweinepest-asp/

Weitere Internetseiten:

Friedrich-Loeffler-Institut

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz

ADD Veterinärprüfdienst - Registrierung und Kennzeichnung von Schweinen

Wichtige Rechtsvorschriften:

Schweinehaltungshygieneverordnung

Viehverkehrsverordnung

Schweinepest-Monitoring-Verordnung

Tierseuchenrechtliche Anordnung LUA zum Monitoring Schweinepest

Merkblätter, Informationsblätter etc.:

Merkblatt für Schweinehalter, Tierärzte und Jäger

Merkblatt zur Schweinehaltungshygieneverordnung

Merkblätter für Saisonarbeitskräfte in verschiedenen Sprachen: Ungarisch   Russisch  Bulgarisch

Informationen für Saisonarbeitskräfte in verschiedenen Sprachen:  Englisch  Rumänisch  Tschechisch  Polnisch

Handlungsprogramm zur Reduzierung überhöhter Schwarzwildbestände 2017/2018  

Tierseuchen-Newsletter für Jäger

       Tierseuchen-Newsletter 01/2018 vom 14.02.2018

       Tierseuchen-Newsletter 02/2018 vom 27.03.2018

       Tierseuchen-Newsletter 03/2018 vom 18.06.2018

       Tierseuchen-Newsletter 04/2018 vom 18.09.2018

       Tierseuchen-Newsletter 05/2018 vom 28.09.2018

  

Untersuchungen der Rinderbestände auf BHV1, Brucellose und Leukose ab dem 01.01.2018

Ab dem 01.01.2018 wird die Untersuchung auf Leukose nur noch in ausgewählten Stichprobenbetrieben durchgeführt. Die Pflicht zur regelmäßigen Durchführung von Untersuchungen auf Leukose im Abstand von höchstens 3 Jahren entfällt somit. Das nachstehende Informationsblatt gibt einen Überblick über die aktuelle Rechtslage bei der Druchführung der Untersuchungen auf BHV1, Brucellose und Leukose.

Hinweise für die Durchführung von Untersuchungen auf BHV1, Brucellose und Leukose ab dem 01.01.2018

 

Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut in Hermeskeil

 

Am 12.08.2017 wurde in einem Bienenstand in Hermeskeil der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut (AFB) festgestellt. Daraufhin hat die Kreisverwaltung Trier-Saarburg einen Sperrbezirk um den Ausbruchsherd gebildet und Schutzmaßregeln festgelegt, die u. a. das Verbringen von Bienenvölkern aus dem Sperrbezirk oder in den Sperrbezirk verbieten. Die Allgemeinverfügung mit den Schutzmaßregeln kann weiter unten eingesehen werden.

Die Aufhebung des Sperrbezirkes kann erst nach Durchführung weiterer Untersuchungen der befallenen Bienenvölkern im Frühjahr 2018 erfolgen.

Allgemeinverfügung über den Ausbruch der AFB in Hermeskeil 

 

Anzeige und Registrierung von Tierhaltungen

Als vorbeugende Maßnahmen gegen die Verbreitung von Tierseuchen schreiben verschiedene Verordnungen die Registrierungs- oder Genehmigungspflicht für Tierarten vor:

Nutztier- und Hobbyhaltung (Rechtsgrundlagen §§ 26, 45 der Viehverkehrsverordnung)

Folgende Tierhaltungen sind dem Veterinäramt anzuzeigen:

Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Einhufer, Hühner, Enten, Gänse, Fasane, Perlhühner, Rebhühner, Tauben, Truthühner, Wachteln, Laufvögel, Gehegewild, Kameliden, sonstige Klauentiere.
Die Anzeige muss folgende Angaben enthalten: Name und Anschrift des Halters, Anzahl der im Jahresdurchschnitt voraussichtlich gehaltenen Tiere, Nutzungsart und Standort, bezogen auf die jeweilige Tierart. Bei Geflügel muss zusätzlich noch die Haltungsform (Stall- oder Freilandhaltung) angegeben werden.
Ergeben sich nach der Anzeige wesentliche Änderungen (z. B. Aufgabe der Tierhaltung, Verlegung des Standortes, Aufnahme neuer Tierhaltungen, wesentliche Änderungen in der Anzahl der gehaltenen Tiere) sind diese unverzüglich beim Veterinäramt anzuzeigen.
Für die Anzeige von Tierhaltungen sowie die Mitteilung von Änderungen kann das Formular Meldebogen nach § 26 bzw. 45 der Viehverkehrsverordnung verwendet werden. 

Bienenhaltung (Rechtsgrundlage § 1 a der Bienenseuchen-Verordnung)  

Wer Bienen halten will, hat dies spätestens bei Beginn der Tätigkeit dem zuständigen Veterinäramt anzuzeigen. Die Anzeige muss Angaben zu der Anzahl der Bienenvölker und deren Standorte enthalten. Wesentliche Änderungen wie die Aufgabe der Bienenhaltung, die Verlegung des Standortes oder die Erhöhung bzw. Verringerung der Anzahl der Bienenvölker sind dem Veterinäramt unverzüglich mitzuteilen.

Für die Anzeige einer Bienenhaltung und die Mitteilung von Änderungen kann das Formular Anzeige einer Bienenhaltung verwendet werden.

 

Merkblatt für Bienenhalter

Internetseite des Kreisimkerverbandes Trier-Saarburg

 

Fischhaltung (Rechtsgrundlage § 6 der Fischseuchenverordnung)

 

Betriebe, Vereine oder Personen, die Fische züchten, halten, hältern oder verarbeiten (sog. Aquakulturbetriebe), müssen diese Tätigkeiten dem zuständigen Veterinäramt zur Registrierung anzeigen. Die Anzeige muss folgende Angaben enthalten: Name und Anschrift des Fischhalters, Lage und Größe der Anlage, Teichzahl, Wasserversorgung, Zuflussmenge, die gehaltenen Fischarten und ihre Verwendung.

Dieser Anzeigepflicht unterliegen auch private Fischhaltungen aus Liebhaberei oder zur Eigenversorgung sowie Angelteiche.

Je nach Art der Tätigkeit kann auch eine Genehmigung nach § 4 der Fischseuchenverordnung erforderlich sein, z. B. bei der Aufzucht von Satzfischen zum Verkauf.

Weitere Informationen können Sie dem Merkblatt zur Fischseuchenverordnung entnehmen. Für die Anzeige einer Fischhaltung kann das Formular Antrag auf Genehmigung und Anzeige zur Registrierung verwendet werden.

  

Im Anschluss an die Anzeige einer Tierhaltung teil das Veterinäramt dem Tierhalter eine Registriernummer zu.

Zu beachten ist, dass die Haltung einzelner Tierarten auch bei der Tierseuchenkasse Rheinland-Pfalz anzuzeigen ist.


 

Vorschriften über die Kennzeichnung und Registrierung von Nutztieren:

Kennzeichnungspflichten:

 

Nach den einschlägigen Bestimmungen der EU sowie den nationalen Bestimmungen der Viehverkehrsverordnung müssen Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen gekennzeichnet werden. Die Tiere sind mit Ohrmarken zu kennzeichnen, die vom Tierhalter unter Angabe seiner Registriernummer beim Landeskontrollverband Rheinland-Pfalz-Saar e. V. in Bad Kreuznach kostenpflichtig bestellt werden müssen. Dort sind auch bei Verlust einzelner Ohrmarken entsprechende neue Ersatzohrmarken zu bestellen.

Pferde (Equiden) müssen mittels eines elektronischen Kennzeichens (Transponder) gekennzeichnet werden. Außerdem muss für jeden Equiden ein Equidenpass ausgestellt werden. Kennzeichen und Equidenpass werden bei eingetragenen Zuchtequiden beim zuständigen Zuchtverband, bei allen anderen Equiden beim Pferdezuchtverband Rheinland-Pfalz-Saar e. V. beantragt.

Weitergehende Informationen über die Kennzeichnung von Equiden können dem Merkblatt Registrierung und Kennzeichnung von Equiden entnommen werden.  

 

 

 Links: 

Führung von Bestandsregistern:

Für Rinder, Schafe und Ziegen, Schweine, Gehegewild, Kameliden und sonstige Klauentiere ist nach den Vorschriften der Viehverkehrsverordnung ein Bestandsregister zu führen. Für Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) ergibt sich die Verpflichtung zur Führung eines Bestandsregisters aus den Vorschriften der Geflügelpestverordnung.

Anzeige von Bestandsveränderungen

 

Bei Rindern ist jegliche Art der Bestandsveränderung (Geburt, Zugang, Abgang, Tod) vom Tierhalter innerhalb von 7 Tagen an die zuständige Stelle zu melden. Bei Schweinen, Ziegen und Schafen muss die Übernahme der Tiere innerhalb einer Frist von sieben Tagen an die zuständige Stelle gemeldet werden. 

 

Stichtagsmeldungen für Schaf-, Ziegen und Schweinehalter

 

Schaf-, Ziegen und Schweinehalter sind verpflichtet, der zuständigen Stelle bis zum 15. Januar eines jeden Jahres die Anzahl der jeweils am 1. Januar (Stichtag) im Bestand vorhandenen

 

Schweine, getrennt nach Zuchtsauen, sonstigen Zucht- und Mastschweinen über 30 Kilogramm sowie Ferkeln bis einschließlich 30 Kilogramm und

Schafe und Ziegen, getrennt nach den Altersgruppen bis einschließlich neun Monate, zehn bis einschließlich 18 Monate und ab 19 Monaten 

 

anzuzeigen.

Die Anzeige von Bestandsveränderungen sowie der Stichtagsmeldungen können entweder per Meldekarte an den Landeskontrollverband Rheinland-Pfalz-Saar e. V. (zuständige Stelle) oder online in der HIT-Datenbank   erfolgen. Die beim Veterinäramt registrierten Tierhalter erhalten die benötigten Meldeunterlagen für die Stichtagsmeldung vom Landeskontrollverband unaufgefordert zugesandt. 

Der  Veterinärprüfdienst der ADD Trier hat auf seiner Internetseite Merkblätter über die Kennzeichnung und Registrierung von Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen sowie Muster für Bestandsregister und Begleitpapiere bereit gestellt.  

Muster für das Bestandsregister für Gehegewild, Kameliden und sonstige Klauentiere sowie für das Bestandsregister für Geflügel stehen hier bereit.

  

 

Für weitere Informationen stehen folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, Veterinäramt, Paulinstraße 60, 54292 Trier zur Verfügung:

 

Herr Ries, Tel. 0651 715574

Frau Dr. Marx, Tel. 0651 715585

Herr Dr. Lühnenschloß, Tel. 0651 715584

 

 Dokumente und Informationen finden Sie auch im Downloadbereich.

 

 

  Links:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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