Schriftgröße:
A
A
A
Logo
Suche:

Familie
Solarkataster


Kreisverwaltung
Trier-Saarburg
Willy-Brandt-Platz 1
54290 Trier
Tel  (0651) 715 - 0   
Fax (0651) 715 - 200


Sprechzeiten:
Bürgerbüro
Montag / Donnerstag
07:00 - 18:00 Uhr
Dienstag / Mittwoch
07:00 - 16:30 Uhr
Freitag
07:00 - 14:00 Uhr

Fachämter:
Montag - Freitag
09:00 - 12:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Home

Zur Newsübersicht Zum Newsarchiv
24.03.2015
Preisverleihung: Vorbildliches Bauen trägt zur Attraktivität im Ort bei

Zum neunten Mal verlieh die Zukunftsstiftung des Landkreises Trier-Saarburg in Kooperation mit der Sparkasse Trier, der Handwerkskammer Trier und der Architektenkammer Rheinland-Pfalz den Preis „Vorbildliches Bauen im Landkreis Trier-Saarburg“. Insgesamt fünf Objekte wurden ausgezeichnet - jeweils 750 Euro gingen an die Bauherren und jeweiligen Architekten.

 

Kreisbeigeordneter Arnold Schmitt, der neben den Preisträgern auch zahlreiche  Gäste, darunter auch den Präsidenten der Handwerkskammer Trier, Dr. Manfred Bitter, begrüßen konnte, unterstrich den Vorbildcharakter des Preises. Ausgewählt wurden aus 17 eingereichten Vorschlägen fünf Objekte. Regionaltypisches oder traditionelles Bauen finden sich in den Entwürfen ebenso wie moderne und zeitgemäße Architektur. Die Jury umfasste den Architektenbeirat des Kreises und Mitglieder des Kreisbauausschusses.

 

Der Landkreis gehöre auch was die Bautätigkeit anbelangt, zu den dynamischsten Regionen in Rheinland-Pfalz. Besonders im Grenzraum zu Luxemburg könne man in den zahlreichen Neubaugebieten diese Dynamik beobachten. Gerade hier aber sei ein Verständnis für die regionaltypische Bauweise und regionale Materialien wünschenswert, ohne dabei moderne, individuelle Lösungen blockieren zu wollen, so Schmitt weiter. Nicht nur Neubauten gelte es im Blick zu haben. Orte, die durch Neubaugebiete in den letzten Jahren deutlich an Einwohnerzahlen zugenommen hätten, müssten auch die alten Dorfkerne im Blick behalten.

„Die Auszeichnung hat in den vergangenen Jahren den Blick geschärft für eine regionale Baukultur. Die Anzahl der eingereichten Arbeiten mache Mut,“ so Christoph Heckel, der Sprecher des Architektenbeirates. Es seien viele gute, meist kleinere Beispiele, die unsere regionale Baukultur ausmachten.

Regionale Baukultur

Politiker, Verwaltung, Planer und Kammern würden erkennen, dass Regionale Baukultur mehr sei als eine angemessene Würdigung althergebrachter Bauprinzipien. Die Erkenntnis reife, dass eine regionale Identität, die sich in einer gut gestalteten baulichen Umwelt im harmonischen Bezug zur Natur- und Kulturlandschaft manifestiere, einen einzigartigen Wert darstelle.

Wie beim Wein gelte auch beim Bauen die Erkenntnis: „Nur die Qualität hebt uns von der Masse ab“. Die ausgezeichneten Objekte, die von den Mitglieder des Architektenbeirates vorgestellt wurden, zeigten, wie dies auch erschwinglich gelingen könne.

Die ausgezeichneten Objekte:

  • Neubau Einfamilienwohnhaus in Igel-Liersberg

Bauherr: Gabriela Welsch

Planer: agriplan s.àr.l., Mersch (Lux)

  • Umbau/Sanierung Wohngebäude, Umnutzung  Scheune in Mertesdorf

Bauherr: Sabine Equart

Planer: Architekt Carsten J. Schulz, Rameldange (Lux)

  • Erweiterung Möbelschreinerei in Schweich-Issel

Bauherrn: Schreinerei Holzlust, Johannes Kreten

Planer: HEIN & PAWELKE Architeken, Trier

  • Neubau Einfamilienwohnhaus in Saarburg-Krutweiler

Bauherren und Planer: Rebecca und Markus Hombach

  • Neubau Gartenhaus in Gusenburg

Bauherr: Giulia Weber

Planer: Manfred Müller & Partner, Trier

VRT Beschwerdesystem Jugendtaxi ART VRT KVHS