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04.06.2018
Schwere Unwetter im Kreis - Zweithöchste Alarmstufe

In der Nacht zum vergangenen Freitag führten starke Gewitter  nicht nur zu Überflutungen in Gemeinden des Landkreises. Zeitweise drohte auch der Stausee bei Biesdorf in der Eifel überzulaufen. Dies hätte zu Überflutungen an der Prüm und der Sauer geführt.

Seit Freitragnacht war im Feuerwehrgerätehaus in Konz die Technische Einsatzleitung des Kreises (TEL) unter Leitung von Kreisfeuerwehrinspekteur Christoph Winckler im Einsatz, um die verschiedenen Einsätze zu koordinieren.

In der Nacht und am Freitagvormittag ging es zunächst darum, die Einsätze in den stark betroffenen Gemeinden in der Verbandsgemeinden Saarburg, Konz, Trier-Land und Schweich zu unterstützen. So wurden Feuerwehren aus nicht betroffenen Gebieten zur Unterstützung alarmiert, Sandsäcke gefüllt und verteilt, Wasserpumpen beigeschafft sowie das Technischen Hilfswerk herbeigerufen.

Besonders betroffen waren die Orte Tawern und Könen in der Verbandsgemeinde Konz, wo innerhalb kürzester Zeit mehr als 100 Liter pro Quadratmeter niedergingen. Bäche traten über die Ufer, Keller und Garagen liefen voll. Es kam zu Hangrutschen und Überflutungen von Straßen.

Während man schon am Vormittag mit den Aufräumarbeiten begann, führten die Starkniederschläge in der Eifel zu einer neuen und noch größeren Gefahrenlage. Der Biesdorfer Stausee an der oberen Prüm drohte zeitweise überzulaufen. Bis zu 200 qm/sek wurden abgelassen, um dies zu verhindern. Diese Wassermassen führten zu einer Hochwasserwelle an der Prüm und nachfolgend an der Sauer. Da nicht abzusehen war, ob weitere Niederschläge die kritische Situation verschlimmerten, wurde durch den Krisenstab die Räumung der Campingplätze entlang der Sauer, die Warnung der Einwohner durch Lautsprecherfahrzeuge sowie der Aufbau des mobilen Hochwasserschutzes in Oberbillig angeordnet. Zeitweilig waren mehr als 600 Einsatzkräfte in Aktion.

Landrat Günther Schartz, die Bürgermeister Wolfgang Reiland (VG Trier-Land) und Joachim Weber (Konz) sowie die Wehrleiter der Verbandsgemeinden nahmen an den Beratungen im Krisenstab teil. Da viele Einsatzkräfte seit der Nacht im Einsatz waren, musste die Ablösung von Feuerwehren organisiert werden. Auch die Mitglieder der TEL Trier-Saarburg selbst wurden am Freitagabend durch Kollegen aus Birkenfeld abgelöst.

In der Nacht zum Samstag stieg der Pegel der Sauer dann nicht so stark an wie befürchtet. „Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen“, so Landrat Schartz. Die Räumung der Campingplätze habe sich aber als richtig erwiesen. Schartz danke den Einsatzkräften vor Ort für die tolle Arbeit und den Helfern aus der Stadt Trier, Merzig-Wadern und Birkenfeld für die Unterstützung. „Die Zusammenarbeit war wirklich spitze“, so der Landrat 

VRT Beschwerdesystem ART VRT KVHS WFG