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03.09.2010
Stadt und Kreis starten mit einheitlicher Behördennummer 115

Gemeinsames Servicecenter eröffnet – Ziel sind mehr Bürgernähe und Effizienz

 

Die Stadt Trier und der Kreis Trier-Saarburg haben als erste Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz die einheitliche Behördenrufnummer 115 eingeführt und sich dem bundesweiten Verbund angeschlossen.

Nach intensiven Vorbereitungen schalteten Oberbürgermeister Klaus Jensen und Landrat Günther Schartz die Rufnummer 115 flächendeckend frei.

 

Im eigens installierten gemeinsamen Servicecenter in der Hindenburgstraße erhalten Bürgerinnen und Bürger ab sofort Auskünfte über Leistungen der gesamten öffentlichen Verwaltung. Welche Verwaltungsebene, welche konkrete Behörde oder Dienststelle für das jeweilige Anliegen zuständig ist, spielt keine Rolle mehr. Unter der 115 erhalten die Anruferinnen und Anrufer verständliche und verlässliche Auskünfte und werden, wenn möglich, direkt mit den zuständigen Stellen verbunden.

 

Neun Mitarbeiterinnen beantworten montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr die Bürgeranfragen. Die Behördennummer 115 stellt für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Kreises ein zusätzliches Angebot neben den auch weiterhin verfügbaren zentralen Rufnummern der Stadtverwaltung Trier 718-0 und der Kreisverwaltung Trier-Saarburg 715-0 dar.

 

Oberbürgermeister Klaus Jensen hob beim Start der einheitlichen Behördennummer besonders hervor, dass die Aufschaltung der 115 ein weiterer wichtiger Schritt zu mehr Bürgernähe und Effizienz sei. „Unser Ziel mit der D 115 ist es, dass es im Bereich der telefonischen Auskünfte nicht mehr dieses frustrierende ‚Wir sind da nicht zuständig’ oder diese endlosen Warteschleifen gibt.“ 75 Prozent der Anrufe sollten innerhalb einer Frist von 30 Sekunden angenommen und über die Hälfte der 115er-Anrufe schon beim ersten Anruf abschließend beantwortet werden. Wenn eine Frage nicht sofort beantwortet werden kann, erhalte der Anrufer innerhalb von 24 Stunden während der Servicezeiten eine Rückmeldung – je nach Wunsch per Mail, Fax oder Rückruf, erklärte Jensen.

 

Auch für Landrat Günther Schartz stehen Bürgernähe und effektiver Service im Vordergrund bei der Einführung der Rufnummer D 115. „Zudem zeigt sich hier, dass Stadt und Landkreis ohne viel Probleme dort zusammenarbeiten, wo es für die Bürgerinnen und Bürger sinnvoll und nützlich ist“, so Schartz. Die Integration beider Telefonzentralen in das Servicecenter habe zudem für den Kreis die Möglichkeit eröffnet, ein zentrales Bürgerbüro in der Kreisverwaltung einzurichten. „Alle diese Maßnahmen dienen einer besseren Dienstleistung für den Bürger – sei es im Landkreis oder der Stadt“, so Schartz.

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