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19.05.2017
Kreistagssitzung mit umfangreicher Tagesordnung

Der Kreistag hat in seiner jüngsten Sitzung zahlreiche Beschlüsse gefasst. Dabei ging es unter anderem um die Bereiche Jugendhilfe, Kreisstraßenbau, Schulen, um die Rettungsleitstelle Trier  sowie um das Kreiskrankenhaus.

 

Beschlossen hat das Gremium unter anderem die Weiterführung der Sozialraumorientierten Jugendhilfe ab Januar 2018. Das Projekt ist im Kreis bereits 2014 gestartet und hat zunächst eine Laufzeit bis Ende 2017. Der Beschluss des Kreistages ermöglicht nun die Fortsetzung und Weiterentwicklung der Sozialraumorientierten Jugendhilfe. Grundgedanke des Konzepts ist es, die Unterstützungsmöglichkeiten für Familien noch weiter zu optimieren. Dabei sollen die Strukturen und Ressourcen vor Ort - also im Sozialraum - verstärkt genutzt werden.

 

Passgenaue Hilfsangebote

 

Auf diese Weise können passgenaue Hilfsangebote zeitnah, effizient, flexibel und nachhaltig am Bedarf der betroffenen Kinder, Jugendlichen und Familien orientiert entwickelt werden. Das Aufgabenspektrum der Mitarbeitenden in den Sozialraumzentren basiert auf der Vernetzung von Jugendhilfe und Sozialraumressourcen, um so die Angebote und Möglichkeiten des Gemeinwesens zu nutzen und zu optimieren, zu pflegen und zu stärken. Im Kreis sind vier Sozialräume geschaffen worden - der Sozialraum Hermeskeil, Sozialraum Konz, Sozialraum Ruwer/ Schweich / Trier-Land sowie der Sozialraum Saarburg - mit jeweils einem Sozialraumzentrum als Anlaufstelle. Mit dem Beschluss des Kreistages wurde auch „grünes Licht" dafür gegeben, über den Kreisausschuss für die jeweiligen Sozialräume  nach einem Interessenbekundungsverfahren freie Träger zu benennen und mit ihnen Kooperationen zu beschließen.

 

Ausbau von Kreisstraßen

 

Einstimmig hat der Kreistag beschlossen, den dritten Bauabschnitt des Ausbaus der Kreisstraße 134 zwischen der Landesstraße 138 und der Brücke Karthaus an die Firma Elenez in Konz zu vergeben. Die Kosten für den Ausbau liegen bei rund 1,4 Millionen Euro, davon trägt das Land 70 Prozent. Mehrkosten in Höhe von rund 275.000 Euro werden beim Ausbau der Kreisstraßen 68 und 72 in der Ortsdurchfahrt Waldweiler entstehen. Ursprünglich sollte die Brücke über den Burkelsbach im Bereich der Ausbaustrecke saniert werden. Eine Überprüfung hat nun aber ergeben, dass ein Neubau vorzuziehen ist, der unter anderem zu den Mehrkosten führt, denen der Kreistag zustimmte. Ebenso wurde den Mehrkosten für den Ausbau der Kreisstraße 8 zwischen der Kreisstraße 1 und der Bundesstraße 51 bei Hohensonne zugestimmt. Die zusätzlichen Kosten ergeben sich  unter anderem durch eine notwendige Verlegung der Straße in Richtung des rekultivierten Steinbruchs, da die gegenüberliegenden Flächen für eine Betriebserweiterung des Steinbruchs vorgesehen sind.

Mehrheitlich beschlossen hat der Kreistag die Übernahme einer Ausfallbürgschaft für das Kreiskrankenhaus Saarburg zur Aufnahme eines Investitionskredites bis zu einer Höhe von 1,5 Millionen Euro. Damit soll ein Teil der Liquiditätskredite für die Modernisierung des Hauses zinsgünstig und langfristig „umgeschuldet" werden.

 

Ebenfalls beschlossen hat der Kreistag den Verkauf der ehemaligen DEG-Halle in Kenn an ein Unternehmen aus Trier. Die Immobilie war 2016 vom Kreis erworben worden, um dort Flüchtlinge unterzubringen. Die damals  hohe Zahl von Flüchtlingen und der ohnehin schwierige Wohnungsmarkt führten zu dieser Entscheidung. Aufgrund des Rückgangs  der Zahl der Flüchtlinge werden die Räumlichkeiten nicht mehr benötigt und die Halle kann wieder verkauft werden.

 

Der Kreis beteiligt sich mit 88.500 Euro an der Modernisierung der Integrierten Rettungsleitstelle in Trier. Dort muss eine neue Abfrage- und Vermittlungstechnik installiert werden, da die bisherige Anlage eine hohe Stör- und Ausfallhäufigkeit zeigt. Um die neue Technik zu installieren, müssen auch räumliche Modernisierungen erfolgen, wie zum Beispiel der Aufbau neuer Tische in der Leitstelle. An der Modernisierung beteiligen sich das Land sowie neben dem Kreis Trier-Saarburg die weiteren kommunalen Aufgabenträger, das heißt die Stadt Trier sowie die Kreise Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm und Vulkaneifel.

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