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12.09.2017
Jubiläum der Schulmensa in Konz Bestens verpflegt seit 15 Jahren

2002 war es soweit – das schulische Ganztagsangebot hielt Einzug in den Kreis Trier-Saarburg. Das Gymnasi-um im Konz war das erste staatliche Gymnasium in Rheinland-Pfalz, das vom Bildungsministerium die Genehmigung erhielt, die verlängerte Schulzeit anzubieten. Zeitgleich ging es vor 15 Jahren auch darum, für die Kinder der kreiseigenen Schule die Mittagsverpflegung einzurichten, die zunächst provisorisch im Bistro der TG Konz stattfand. Genau fünf Jahre später wurde die Mensa im Schulzentrum Konz eingeweiht.

Die beiden Jubiläen waren Anlass für eine kleine Feierstunde in der Mensa, bei der es sich natürlich um das Essen drehte und bei der vor allem auch die Qualität der Schulverpflegung im Fokus stand, für die der Kreis als Schulträger zuständig ist.

Rund 60 Kinder nahmen im ersten Jahr am Ganztagsunterricht des Gymnasiums und damit am Mittagessen teil. Bereits zwei Jahre später stieg die Zahl deutlich an, denn auch die damalige Haupt- und die Realschule - zu dieser Zeit noch in Trägerschaft der Verbandsgemeinde Konz - konnten den Ganztagsunterricht ins Programm aufnehmen. 160 Haupt- und Realschüler nahmen zusätzlich zu den Gymnasiasten am Essen teil. Der Mittagstisch fand weiterhin im Bistro sowie außerdem in der angrenzenden Gymnastikhalle des Schulzentrums statt. Aufgrund der provisorischen und beengten Raumsituation nahm die Verbandsgemeinde die Planungen und den Bau für das Mensagebäude auf: Seit 2007 findet das Mittagessen in den hellen Räumen in der neuen Mensa im Schulzentrum statt.

 

Träger legen viel Wert auf

gute Schulverpflegung

 

Rund 220 Ganztagsschüler und Lehrer werden hier heute an vier Tagen in der Woche verpflegt. In ihren Grußworten und Beiträgen machten die Vertreter der beiden Schulgemeinschaften - Annika Chapman als 2. stellvertretende Schulleiterin des Gymnasiums und Martin Lautwein, Schulleiter der Realschule plus mit Fachoberschule - sowie die Schülerinnen und Schüler deutlich, dass sie sich in der Mensa wohlfühlen. Das freut den damaligen und heutigen Schulträger: Landrat Günther Schartz und der Beigeordnete der Verbandsgemeinde Konz, Joachim Weber, gratulierten zum Jubiläum und betonten, dass den Trägern eine gute Schulverpflegung wichtig sei. Dies auch, weil das gemeinsame Mittagessen im Schulalltag ein wesentliches Element sei.

 

Das Besondere am Schulstandort Konz ist das Konzept der Frischeküche, das hier seit 15 Jahren praktiziert wird. Der Betreiber Bernhard Disch und sein Team kochen vor Ort und legen viel Wert auf einen abwechslungsreichen Speiseplan, der jede Woche nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung aufgestellt wird. „Wir bemühen uns jahreszeitlich zu kochen und die Produkte soweit es möglich ist, regional zu beziehen", erläuterte Bernhard Disch. Wichtig ist ihm ein verantwortungsvoller Umgang mit Lebensmitteln. Wir versuchen zum Beispiel darauf hinzuwirken, dass möglichst keine Essensreste auf den Tellern bleiben. Die Zufriedenheit der Mensagäste ist ihm ein Anliegen. Dies erreicht er durch den Dialog mit den Schulen sowie auch durch den Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen und dem Gespräch über das Essen: „Anfangs konnten wir Fisch höchstens in panierter Form servieren, heute kommt ganz selbstverständlich Scholle oder Kabeljau ohne Ummantelung auf den Teller." Auch „Gemüseverweigerer" konnte er schon vom Gegenteil überzeugen. Einmal in der Woche ist die Küche ohnehin vegetarisch aufgestellt. „Das wird fast genauso gern gegessen wie die Mahlzeit mit Fleisch", so Disch, der Ernährungswissenschaften studiert hat. Gerne geht er auf die Anregungen seiner Gäste ein. Dafür steht unter anderem eine Mensabox bereit.

 

Insgesamt gehe es vor allem um die Qualität des Essens, betonte Hannelore Jacobi vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinland-Pfalz (DLR), die zur „gesunden Mittagsverpflegung an Schulen" referierte. In Konz gebe es dafür optimale Möglichkeiten. Dies gelte aber genauso für die Schulen, in denen eine direkte Frischeküche aufgrund der Voraussetzungen nicht möglich sei. Das DLR ist für den Kreis grundsätzlich Ansprechpartner, wenn es um die Angebotsstruktur der Mittagsverpflegung in den kreiseignen Schulen geht.

 

Täglich 1300 Mittagessen in den

kreiseigenen Schulen

 

Von den 18 Schulen in Trägerschaft des Kreises bieten 14 Ganztagsunterricht an. Insgesamt werden an diesen Schulen täglich rund 1300 Kinder und Jugendliche mit dem Mittagessen versorgt. Dabei gibt es unterschiedliche Systeme, auf denen die Ausstattung der Küchen abgestimmt ist. So werden Essen überwiegend nach dem Verfahren „Cook and Hold" im Betrieb des Caterers gekocht, warm angeliefert und in den Mensen der Schulen ausgegeben. In Einzelfällen wird nach dem Prinzip „Cook and Chill" verfahren. Das im Betrieb des Caterers zubereitete Essen wird heruntergekühlt und vor Ort in der Mensa wieder erhitzt.

 

Den Kindern und Jugendlichen und auch den Lehrkräften in Konz scheint es zu schmecken. Sie bedankten sich auf ihre Weise mit musikalischen Beiträgen bei den Beteiligten - bevor es an den gedeckten Tisch ging.

VRT Beschwerdesystem ART VRT KVHS WFG