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27.04.2018
Energieagentur und Adoptionsvermittlung: Beschlüsse des Kreistages

Der Kreistag Trier-Saarburg hat getagt und mehrere Beschlüsse gefällt. Noch bis Ende 2020 beteiligt sich der Kreis als Gesellschafter an der Energieagentur Region Trier (EART).  Zum 31. Dezember 2020 soll das Verhältnis gekündigt werden. Aufgabe der EART ist es, in der Region Trier die Energiewende zu unterstützen. Dabei geht es darum, für Themen wie Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu sensibilisieren. Angesprochen werden Kommunen sowie auch Privatleute und Unternehmen. Mit Projekten und Veranstaltungen wirkt die EART darauf hin, die Nutzung fossiler Energieträger in der Region zu reduzieren und erneuerbare endogene Potenziale zu nutzen.

 

Außerdem  ist die EART damit befasst, Akteure im Energiebereich zu vernetzen und Synergien auszuschöpfen. Unter anderem hat die Agentur den Energieplan 2010 erstellt, 2014 fortgeschrieben und danach zum Klimaschutzkonzept weiterentwickelt. Die EART hat auch eine Wärmestudie für die Region Eifel / Trier entwickelt, in der untersucht wurde, ob sich eine Region mit endogenen Potenzialen mit Wärme versorgen kann.  Schließlich wurden seitens der Agentur Energiesparmodelle an Schulen eingeführt.  Ein Klimaschutzmanager begleitet die Schulen bei der Einführung von Energieteams, Projekttagen und Aktionen.

 

Der Kreistag beschloss außerdem eine Zweckvereinbarung für die Einrichtung einer gemeinsamen Adoptionsvermittlungsstelle. Die Vermittlungsstelle soll für die Region Trier, das heißt für die Kreise Trier-Saarburg, Bitburg-Prüm, Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell, den Vulkaneifelkreis und die Stadt Trier arbeiten und mit 2,5 Stellen besetzt sein. Sie wird in den Räumen der Stadtverwaltung Trier untergebracht.

 

Das Gremium stimmte darüber hinaus für den Abschluss einer Zweckvereinbarung zum Prostituiertenschutzgesetz mit der Stadt Trier. Danach wird die Stadt Trier für die Prostituierten in der Stadt und im Kreis die gesetzlichen Aufgaben wie die Anmeldung übernehmen sowie außerdem das Postitutionsgewerbe überwachen. Der Kreis übernimmt dagegen mit dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung die gesundheitliche Beratung und Betreuung.

 

Auf der Tagesordnung der Kreistagssitzung stand außerdem die Beratung über die Haushaltssatzung. So hat die Aussichts- und Dienstleistungsdirektion den Haushalt 2018 beanstandet und gefordert, dass die Kreisumlage erhöht wird. Die Mehrheit der Kreistages will dies aber nicht mittragen. Das Thema wurde vom Kreistag vertagt und auf die nächste Sitzung im Juni verschoben. Klärung soll unter anderem ein Gepräch mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion bringen, an dem neben dem Landrat die Kreisbeigeordneten und die Fraktionsvorsitzenden teilnehmen.

VRT Beschwerdesystem ART VRT KVHS WFG