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Kreisverwaltung
Trier-Saarburg
Willy-Brandt-Platz 1
54290 Trier
Tel  (0651) 715 - 0   
Fax (0651) 715 - 200


Sprechzeiten:
Bürgerbüro
Montag / Donnerstag
07:00 - 18:00 Uhr
Dienstag / Mittwoch
07:00 - 16:30 Uhr
Freitag
07:00 - 14:00 Uhr

Fachämter:
Montag - Freitag
09:00 - 12:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Geschichte

Geschichte des Trierer Landes

Ansicht SaarburgsAuf dem Gebiet des Landkreises Trier-Saarburg finden sich zahlreiche Zeugnisse einer bewegten Vergangenheit. Reste befestigter Plätze der keltischen Treverer konnten auf dem Felsplateau bei Kastel, in der Umgebung von Kordel (Hochburg, Korpesley und Burgberg) und auf einer Bergzunge bei Schleidweiler lokalisiert werden. Seit 53 v. Chr. war das Treverergebiet unter römischer Herrschaft. 16. v. Chr. wurde die Augusta Trevorum, das spätere Trier, als Verwaltungs- und Versorgungszentrum der am Rhein stationierten römischen Truppen gegründet. Ein dichtes Straßennetz sorgte für die Anbindung der Metropole Trier, in der zeitweise über 50.000 Menschen lebten. Die Versorgung Triers war eine lukrative Aufgabe für die landwirtschaftlichen Güter im Trierer Land. Die Reste ländlicher Villen im Kreis (z.B. Mehring, Longuich, Welschbillig usw.) sind Zeugen dieser Entwicklung. Die römische Grabsäule in Igel belegt in ihren Reliefs unter anderem eine rege Handelstätigkeit der Einwohner. Die Weinbautradition an Mosel, Saar und Ruwer wurde damals begründet.


Karte der Region Trier zur RömerzeitGermaneneinfälle, innere Machtkämpfe und die Wirren der Völkerwanderung setzten der römischen Herrschaft in Gallien ein Ende. Um 480 n. Chr. wurde Trier in den rheinfränkischen Herrschaftsbereich eingegliedert.
An die Klöster und die Bischöfe des Trierer Landes wurde reicher Grundbesitz übereignet, der den Trierer Erzbischöfen den Ausbau einer Landesherrschaft ermöglichte. Es entstand das Kurfürstentum Trier. Burgen wie Ramstein, Freudenburg und Grimburg, Schlösser in Föhren und Bekond sowie viele Klösterhöfe und Kirchen im Kreis sind Zeugnisse dieser Epoche.

Das Territorium des Herzogtums Luxemburg entstand in Konkurrenz zu Trier. Mit dem Erwerb der Saarburg 964 gelang es den Luxemburger Grafen, ihr Einflußgebiet bis an die Saar auszudehnen. Das Kreiswappen nimmt darauf Bezug: Das Kreuz steht für das Erzbistum Trier, der waagerechte Balken für Luxemburg. Die Verschränkung der Geschichtskräfte ist mit der stilisierten Saarburg im Herzschild des Wappens angedeutet. Mit der französischen Revolution verloren Klöster und Stifte ihre Herrschaftsrechte, die Kirchengüter wurden säkularisiert. 1816 wurde das Trier-Saarburger Land Preußen zugeschlagen. Die damals gebildeten Kreise Trier und Saarburg bestanden mit Veränderungen bis 1969. Die Stadt Trier hatte sich vor dem 2. Weltkrieg bereits zweimal auf Kosten des umliegenden Landkreises vergrößert. 1912 wurden St. Matthias, Medard, Feyen und Heiligkreuz nach Trier eingemeindet. 1930 folgten Kürenz, Euren, Biewer und Olewig.

Nach Kriegsende wurden dem Saarland Teile der Kreise Trier und Saarburg zugeordnet. Der Landkreis Trier verlor das Amt Nonnweiler. Das Amt Konz wurde dem Kreis Saarburg angegliedert. Dieser wiederum wurde dem Saarland zugeschlagen. Da weder Briten noch Amerikaner die französische Gebietserweiterung anerkannten, mußte sie im Juni 1947 bis auf 20 Gemeinden zurückgenommen werden. Aus dem Restkreis Saarburg und dem Amt Konz wurde der Kreis Saarburg gebildet, der bis 1969 bestand.

Mit der Gebietsreform 1969 wurden die Kreise Trier und Saarburg bereinigt. Im Zuge der Reform wurden die Gemeinden Ehrang, Pfalzel, Ruwer, Kernscheid, Tarforst, Irsch und Filsch gegen den erbitterten Widerstand des Kreises in die Stadt Trier eingemeindet. Der Kreiszusammenlegung folgte eine Ämterreform, deren Ergebnis die heutigen Verbandsgemeinden sind.

Weiter Auskünfte zur Geschichte des Kreises Trier-Saarburg erteilt Ihnen gerne:

Barbara Weiter-Matysiak
Kreisarchiv

Postanschrift:
54290 Trier, Willy-Brandt-Platz 1

Telefon: (0651) 715-205
Telefax: (0651) 715-396

E-Mail: Kreisarchiv

Wappen Landkreis Trier-Saarburg

Wappen Kreis Trier-SaarburgMit Wirkung vom 31.03.1970 wurde dem neuen Landkreis Trier-Saarburg die Genehmigung zur Führung eines neuen Wappens durch das rheinland-pfälzische Innenministerium genehmigt. Der Kreistag des durch die Zusammenlegung der bisher selbständigen Landkreise Trier und Saarburg entstandenen Kreises Trier-Saarburg hatte dem Entwurf des Amtsbürgermeisters a.D. Josef Decku, St. Wendel, in seiner Sitzung am 09.10.1969 zugestimmt.

Die offizielle Beschreibung lautet:

In neunmal von Silber und Blau geteiltem Schild ein rotes Balkenkreuz, belegt mit goldenem Herzschild, darin auf schwarzem Berg eine rote Zinnenburg mit nach vorn gerücktem Spitztürmchen.

Erklärung des Wappens:

Im Wappen fehlen der preußische Adler aus dem bisherigen Trierer Kreiswappen sowie der rote Löwe im "Luxemburger Wappen" des Landkreises Saarburg. Dennoch erinnert das Wappen an die beiden territorialbildenden Kräfte unserer Region: Kurtrier und Luxemburg.
Der neunmal von Silber und Blau geteilte Schild ist einmalig und daher auch ohne den Löwen als Schild des Luxemburger Wappens zu erkennen. Es erinnert an die Jahrhunderte lange Zugehörigkeit eines großen Teils des heutigen Kreisgebietes zur Grafschaft/Herzogtum Luxemburg.
Das rote Balkenkreuz sind dem Wappen des zweiten großen Landesherren, dem Erzstift Trier, entnommen. Die Saarburger Burg findet sich seit 600 Jahren im Siegel der Stadt.

Logo des Landkreises Trier-Saarburg

Logo Kreis Trier-SaarburgErklärung des Logos:

Das dreifarbige Logo des Kreises Trier-Saarburg nimmt gestalterisch den Zusammenfluss von Mosel und Saar auf. Erst auf den zweiten Blick bildet die Zusammenführung der (Fluss)Linien sowohl ein "T" wie auch ein "S" als Abkürzung für Trier-Saarburg ab.
Das Logo drückt durch die versetzen Formen Dynamik aus und steht damit für die Lebendigkeit und Offenheit des Kreises Trier-Saarburg. Es ist dreifarbig angelegt. Die Farbfelder stehen für die Südeifel, den Hochwald und den Saargau. Die Linien symbolisieren die Flusslandschaften. Die Vielfalt der Naturräume im Kreis Trier-Saarburg findet dadurch ihren Ausdruck.

 

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