Schriftgröße:
A
A
A
Logo
Suche:

Gesamtes Portal trier-saarburg.de Bürger-Informationssystem
Familie
AKTUELL:

MORO - Regionale Daseinsfürsorge

Solarkataster


Kreisverwaltung
Trier-Saarburg
Willy-Brandt-Platz 1
54290 Trier
Tel  (0651) 715 - 0   
Fax (0651) 715 - 200


Sprechzeiten:
Bürgerbüro
Montag - Donnerstag
07:00 - 17:30 Uhr
Freitag
07:00 - 14:00 Uhr

Fachämter:
Montag - Freitag
09:00 - 12:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

MORO - Regionale Daseinsfürsorge

Landkreis Trier-Saarburg

Auftaktveranstaltung MORO

 

 

 

MORO: Landkreis Trier-Saarburg ist Modellregion

Der Landkreis Trier-Saarburg ist in einem zweistufigen Bundeswettbewerb im Rahmen des MORO (Modellvorhaben der Raumordnung) Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge aus 50 Bewerberregionen als Modellregion ausgewählt worden.

Ziel des Vorhabens ist es, im Zeitraum 2012 bis Oktober 2013 eine Regionalstrategie Daseinsvorsorge mit einer Vielzahl von (Fach-)Akteuren zu erarbeiten. Damit wird das Ziel verfolgt, die Qualität der Daseinsvorsorge im gesamten Landkreis zu erhalten und möglichst zu verbessern, Grundinfrastrukturen, wie zum Beispiel Schulen, Kindergärten, die medizinische Versorgung etc. zu sichern und wohnortnahe Angebote zu fördern.

Informieren Sie sich hier über das Projekt, seine Ziele und Inhalte sowie die Akteure.

 

Informationen zum Moro-Projekt und zur Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger finden Sie in einem Flyer, den Sie hier herunterladen können.

Flyer "Die nächsten 20 Jahre im Blick"

 

Zwei Monate mit dem ÖPNV unterwegs

 

Kreisverwaltung sucht Senioren aus den

Verbandsgemeinden Kell am See und Hermeskeil, die sich an Mobilitäts-Studie beteiligen

Im Rahmen des MORO-Projektes sucht die Kreisverwaltung Männer und Frauen über 65 Jahre aus den Verbandsgemeinden Kell am See und Hermeskeil, die bereit sind, an einer Feldstudie zum Thema Mobilität teilzunehmen. Die Teilnehmer erhalten dafür einen Fahrschein, der zwei Monate im gesamten Gebiet des Verkehrsverbundes Region Trier (VRT) gültig ist. Den Abschluss der Studie bildet eine Befragung der Teilnehmer zu ihrem Mobilitätsverhalten. Für den Fahrschein ist eine Schutzgebühr von 25 Euro zu zahlen, die jedoch erstattet wird, wenn die Teilnehmer an der Befragung teilgenommen haben.  

 

Die Verbandsgemeinden Hermeskeil und Kell am See wurden für das Projekt ausgewählt, weil hier ein für den ländlichen Raum typisches ÖPNV-Angebot existiert. Es gibt zum einen Schülerverkehre, zum anderen Anbindungen an die vorhandenen Zentren, die eine ÖPNV-Nutzung grundsätzlich attraktiv erscheinen lassen.

 

Ziel des MORO-Projektes ist es, aus den Ergebnissen eine Regionalstrategie für den gesamten Kreis zu entwickeln. Dabei geht es darum, wie die Infrastruktur im Kreis unter dem Aspekt des demografischen Wandels weiter entwickelt wird, so dass auch in Zukunft in allen Teilen des Kreises ein angemessenes Angebot von Einrichtungen der Daseinsvorsorge vorhanden ist. Dabei ist vor allem die Erreichbarkeit dieser Einrichtungen für ältere Menschen zu berücksichtigen. Außerdem sind die Mobilitätsbedürfnisse der Senioren auch ganz grundsätzlich für das MORO-Projekt von Bedeutung. Die Teilnehmer der Feldstudie sollten daher bereit sein, möglichst viele Wege mit dem Öffentlichen Personen-nahverkehr zurückzulegen. Auf diesem Wege können auch ganz neue Möglichkeiten der Mobilität entdeckt werden. So zeigen die bisherigen Erkenntnisse, dass im Kreis Trier-Saarburg auch bei älteren Menschen der Individualverkehr mit dem eigenen Auto eine sehr star-ke Bedeutung hat. Dies führt mitunter dazu, dass gar nicht bekannt ist, welche Möglichkeiten der öffentlichen Mobilität es gibt.

 

In dem Interview zum Abschluss der Studie sollen die Teilnehmer über ihre Erfahrungen mit der ÖPNV-Nutzung berichten. Die Befragung wird in Zusammenarbeit mit der Universität Trier durchgeführt. Kooperationspartner in dem Projekt ist außerdem der VRT, der die Fahrtickets zur Verfügung stellt. Die Kreisverwaltung dankt dem Verkehrsverbund für dieses Entgegenkommen.

 

Da das Fahrticket, das die Teilnehmer erhalten, im gesamten VRT-Gebiet gültig ist, sind damit nicht nur Fahrten im unmittelbaren Umfeld möglich. Auch weiter entfernte Ziele sind zu erreichen, so dass das Ticket auch für Freizeitaktivitäten genutzt werden kann. Informationen zum Verbreitungsgebiet des VRT finden sich unter www.vrt-info.de.

 

Die Teilnehmer erhalten mit dem Fahrschein ein Fahrtenbuch, in das die ÖPNV-Fahrten eingetragen werden sollen, um sie so für die Studie zu dokumentieren. Das Projekt soll Mitte April starten und sich dann über zwei Monate erstrecken. Wer sich für eine Teilnahme interessiert, kann sich in der Kreisverwaltung anmelden und erhält dort auch weitere Informationen: Tel. 0651/715-336, moro@trier-saarburg.de, www.trier-saarburg.de. bzw. Tel. 0651/715-409, laura.lehnen@trier-saarburg.de

 

 

 

MORO-Befragung wird auf Städte ausgedehnt: Kreisverwaltung bittet Bürger um Beteiligung

 

 

Der demografische Wandel mit seinen Folgen wie Bevölkerungsrückgang und Veränderung der Altersstruktur ist eine besondere Herausforderung. Um diesem Prozess zu begegnen, wird zurzeit eine „Regionalstrategie Daseinsvorsorge“ für den Landkreis Trier-Saarburg erstellt. Das Projekt entsteht im Rahmen des Forschungsprogramms „Modellvorhaben der Raumordnung“ (MORO) des Bundes und läuft bis Oktober. Ziel ist es, eine Strategie zu entwickeln, die die Qualität der Daseinsvorsorge im Landkreis erhält und möglichst verbessert, Grundinfrastrukturen sichert und wohnortnahe Angebote fördert. Ein wichtiger Aspekt bei dem Projekt ist die Bürgerbeteiligung. Und so ist Ende des vergangenen Jahres eine Bürgerbefragung in den Dörfern des Kreises durchgeführt worden. In einem zweiten Schritt wird nun eine ähnliche Befragung starten, die sich an die Bewohner der Städte Hermeskeil, Konz, Saarburg und Schweich wendet.

 

5000 Fragebögen werden verschickt

 

Für den Erfolg des MORO-Projektes ist es entscheidend, den konkreten Bedarf der Bürger/innen zu ermitteln, um so die Infrastrukturversorgung für die kommenden Jahre passgenau weiterentwickeln zu können. Und so werden in den kommenden Tagen rund 5.000 Personen in diesen vier Städten einen Fragebogen in ihrem Briefkasten finden. Die dafür benötigten Adressdaten wurden per Zufallsauswahl von den Einwohnermeldeämtern der Verbandsgemeinden gezogen. Die Befragung wird in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Soziologie der Universität Trier durchgeführt.

 

Stimmungsbild ermitteln

 

Ziel dieser Befragung ist es, ein Stimmungsbild darüber zu erhalten, wie die Menschen mit der Lebensqualität insgesamt sowie mit Faktoren wie zum Beispiel Wohnen in der Stadt, dem Bildungsangebot, der Nahversorgung, der Anbindung an den ÖPNV sowie der ärztlichen Versorgung zufrieden sind. Dabei geht es darum, zu ermitteln, in welche Richtung Lösungen für die kommenden Jahre entwickelt werden müssen.

 

Die langfristige Ausstattung der Städte und Gemeinden mit Einrichtungen wie zum Beispiel Kindergärten, Schu-len, Einkaufsmöglichkeiten, Arztpraxen, Apotheken, Kultureinrichtungen sowie nicht zuletzt der Anschluss an Bus und Bahn ist schon jetzt und vor allem in den kommenden Jahren von Bedeutung, damit junge Familien nicht abwandern und auch ältere Menschen vor Ort die Infrastruktur vorfinden, die sie benötigen.

 

Diese und andere Faktoren sind daher die zentralen Elemente der Regionalstrategie Daseinsvorsorge, die für den Kreis erarbeitet wird. Die Ergebnisse der Bürgerbefragungen in den Dörfern und nun in den Städten sollen unmittelbar in den Projektprozess einfließen. Mit der Befragung in den Städten können auch mögliche Unterschiede in der Wahrnehmung der Lebenssituation vor Ort aufgezeigt werden.

 

Beide Befragungen vermitteln dann einen Gesamteindruck der Lebensqualität der Bürger/innen im Kreis, sowohl aus dem Blickwinkel der Ortsgemeinden wie auch aus der Perspektive der Städte mit ihren zentralörtlichen Aufgaben und Funktionen.

 

Die Verantwortlichen in der Kreisverwaltung bitten daher die Bürger/innen zahlreich an der Befragung teilzunehmen, damit die Ergebnisse ein möglichst realistisches Meinungsbild wiedergeben.

 

Zusammenarbeit mit der Universität Trier

 

Durch die Zusammenarbeit mit der Universität ist ein neutraler wissenschaftlich orientierter Umgang mit den Daten, insbesondere bezüglich Eingabe und Auswertung sichergestellt. Alle erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und dienen ausschließlich dem Zweck, die Regionalstrategie zu entwickeln.

 

Die Teilnahme an der Befragung ist kostenlos. Ein Freiumschlag für die Rücksendung liegt bei. Weitere Informationen gibt es in der MORO-Geschäftsstelle in der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 0651-715-336 bzw. der Email-Adresse moro@trier-saarburg.de und im Internet unter www.trier-saarburg.de

 

 

 

 

 

MORO-Projekt mit Auftaktveranstaltung gestartet

 

 Auftaktveranstaltung MORODer demografische Wandel mit seinen Folgen wie Bevölkerungsrückgang und Veränderung der Altersstruktur ist vor allem für die ländlich geprägten Regionen eine besondere Herausforderung. Um diesem Prozess zu begegnen wird eine „Regionalstrategie Daseinsvorsorge Landkreis Trier-Saarburg“ erstellt. Das Projekt wird im Rahmen des Forschungsprogramms „Modellvorhaben der Raumordnung“ (MORO) des Bundes entstehen. Die Kreisverwaltung ist vom Kreistag mit der Umsetzung des Projekts beauftragt worden. Ziel des Modellvorhabens ist die praktische Erprobung und Umsetzung innovativer raumordnerischer Handlungsansätze zur Bewältigung des demografischen Wandels. Es geht darum eine Strategie zu entwickeln, die die Qualität der Daseinsvorsorge im gesamten Landkreis erhält und möglichst verbessert, Grundinfrastrukturen sichert und wohnortnahe Angebote fördert. Dabei geht es um den Planungshorizont der kommenden 20 Jahre. Das Projekt ist im März mit einer Auftaktveranstaltung gestartet. „Wir wünschen uns in den kommenden Monaten einen intensiven Diskussionsprozess“, sagte Landrat Günther Schartz, der die zahlreichen Gäste in der Kreisverwaltung begrüßte.

Der Kreis Trier-Saarburg hatte sich im Rahmen eines zweistufigen Wettbewerbs beim Bund mit einem Konzept zur Teilnahme an dem Modellvorhaben des Bundes beworben. Er ist von einer Jury als eine von bundesweit 21 Regionen ausgewählt worden, die für die Erarbeitung einer Regionalstrategie Daseinsvorsorge eine entsprechende Förderung erhalten. Das Projekt läuft bis Oktober 2013.

 

Für die Erarbeitung der Regionalstrategie werden Arbeitsgruppen zu den Themenbereichen „Bildungsregion“, “Pflege und Gesundheit“, „Familie“ und „Lebenswerte Dörfer und Städte“ gebildet, die mit Fachleuten besetzt sein werden. Für die Moderation und Forschungsassistenz ist das Institut für ländliche Strukturforschung der Universität Frankfurt beauftragt worden. Der Kreisausschuss wird das Projekt als Lenkungsgruppe begleiten. In der Kreisverwaltung ist eine Geschäftsstelle eingerichtet worden, in der die Arbeit koordiniert wird.

 

Für die Arbeitsgruppen (AG) sind Inhalte formuliert worden. So wird sich die AG Bildungsregion unter anderem mit den Themen Schulstruktur, -angebote und Schulentwicklung sowie mit Bildungsübergängen, mit der außerschulischen Bildung und Weiterbildung und mit der Fachkräfte- und Nachwuchssicherung befassen. In der AG „Pflege und Gesundheit“ geht es unter anderem um die Pflegeplanung und -struktur im Kreis, um die medizinische Betreuung und Versorgung, die stationäre Krankenversorgung sowie um die Rettungs- und Notarztdienste. In der Arbeitsgruppe Familie stehen Themen wie Kinderbetreuung und Jugendförderung, Generationenarbeit und Familienzentren sowie Begegnungsstätten und Beratung auf der Agenda. Hier wird auch der Themenkomplex Ehrenamt/bürgerschaftliches Engagement federführend verankert sein. Mit den wohnortnahen Versorgungs- und Serviceangeboten im Kreis, der Siedlungsentwicklung, dem örtlichen Gemeinschaftsleben und dem Thema Erreichbarkeit wird sich schließlich die AG „Lebenswerte Dörfer und Städte“ befassen.

 

Die Arbeitsgruppen können teilweise auf bereits vorhandene Untersuchungen und Konzepte des Kreises Trier-Saarburg zurückgreifen. So werden zum Beispiel die Pflegestrukturplanung des Kreises und das Schulentwicklungskonzept herangezogen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Trier lässt der Kreis momentan von der Universität Trier und dem Gesundheitsamt eine Studie zur Zukunft der Ärzteversorgung im Landkreis und in der Stadt Trier erstellen, deren Ergebnisse demnächst vorliegen und ebenfalls einfließen werden. Auch der Wettbewerb „Lebendige Dörfer“, den der Kreis initiiert hat, soll in das MORO-Projekt eingebunden werden.

 

In der Auftaktveranstaltung referierten die Vertreter des beauftragten Instituts für ländliche Strukturforschung. Dr. Ulrich Gehrlein präsentierte Best practise-Beispiele aus Vorläufermodellregionen, die sich mit verschiedenen Infrastrukturbereichen befasst haben – so unter anderem mit den Themen Schulentwicklung und Nahversorgung. Christiane Steil stellte die Arbeitsgruppen für das MORO-Projekt im Kreis Trier-Saarburg und ihre Programme vor. Neben den Sitzungen der AGs sind Vernetzungsworkshops für den Austausch geplant. Die Kreispolitik und die Öffentlichkeit soll regelmäßig beteiligt werden. Unter anderem sind Bürgerwerkstätten angedacht.

 

Zu den Referenten gehörte außerdem Johann Kaether von der Hochschule Neubrandenburg, der beim MORO-Projekt seitens des Bundes für die Projektassistenz zuständig ist. Er erläuterte, in welcher Form aus der Strategie, die für den Kreis Trier-Saarburg in den kommenden Monaten erarbeitet wird, Elemente gewonnen werden können, die schließlich auch bundesweit relevant sein können.

 

Für weitere Auskünfte über das MORO-Projekt steht außerdem in der Geschäftsstelle in der Kreisverwaltung Anja Saupe zur Verfügung, Email: moro@trier-saarburg.de, Tel. 0651/715-336.

 

 

 

 

VRT Beschwerdesystem Jugendtaxi ART VRT KVHS WFG