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Trier-Saarburg
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sowie nach Vereinbarung

MORO - Regionale Daseinsfürsorge

Landkreis Trier-Saarburg

Auftaktveranstaltung MORO

 

 

 

 

 

MORO: Der Landkreis Trier-Saarburg als Modellregion

Der Landkreis Trier-Saarburg ist in einem zweistufigen Bundeswettbewerb im Rahmen des MORO (Modellvorhaben der Raumordnung) Aktionsprogramms regionale Daseinsvorsorge aus 50 Bewerberregionen als Modellregion ausgewählt worden.

In Zusammenhang mit diesem Programm ist für den Landkreis eine Regionalstrategie Daseinsvorsorge entwickelt worden. Ziel des MORO-Projektes ist es, die Qualität der Daseinsvorsorge im Landkreis zu erhalten – auch unter dem Aspekt der demografischen Veränderungen. Dabei geht es um die Förderung der Grundsinfrastrukturen wie Kindergärten, Schulen, die medizinische Versorgung und weitere wohnortnahe Angebote.

Nachdem die Regionalstrategie als Handlungsansatz für die verschiedenen Bereiche vorliegt, geht es in einer weiteren Phase nun gezielt um den Bereich „Gesundheit und Pflege“. So lässt der Kreis zurzeit eine Studie zur wohnortnahen medizinischen Versorgung der Region Hochwald-Saar erstellen.

Informieren Sie sich hier über den Ablauf des MORO-Projektes und seine Inhalte sowie über die Studie zur medizinischen Versorgung, die aktuell läuft.

 



 

 

 

 

17.10.2014

Studie soll bürgernah entwickelt werden
Kreis führt in den kommenden Wochen Bevölkerungsbefragung durch

 

Der demografische Wandel mit seinen Folgen wie Bevölkerungsrückgang und Veränderung der Altersstruktur ist für die ländlich geprägten Regionen und damit auch für den Kreis Trier-Saarburg das entscheidende Thema der kommenden Jahre. Um dem Demografieprozess und seinen Auswirkungen zu begegnen, ist für den Kreis im Rahmen eines Forschungsprogramms „Modellvorhaben der Raumordnung“ (MORO) des Bundes eine „Regionalstrategie Daseinsvorsorge“ erstellt worden. In der nächsten Phase geht es nun gezielt um den Themenbereich „Gesundheit und Pflege“. Daher lässt der Kreis eine Studie zur wohnortnahen medizinischen Versorgung der Region Hochwald-Saar erstellen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Bürgerbeteiligung. Und so wird in den kommenden Wochen in den Verbandsgemeinden Saarburg, Hermeskeil und Kell am See eine Bürgerbefragung durchgeführt.

Die Erhebungen im Rahmen der Erstellung der Regionalstrategie mit dem Titel „Die nächsten 20 Jahre im Blick“ haben ergeben, dass die Frage, wie sich die medizinische Versorgung vor Ort in der Zukunft darstellen wird, viele Bürger/innen im Landkreis beschäftigt. Daher soll für einen Modellraum, der die drei Verbandsgemeinden umfasst, die medizinische Grundversorgung unter die Lupe genommen werden. Dabei ist die Meinung der Bevölkerung ausschlaggebend, die Richtschnur für die Ausarbeitung der Konzepte zur künftigen wohnortnahen medizinischen Versorgung sein soll.

Der Modellraum mit den drei Verbandsgemeinden wurde ausgewählt, weil es dort aufgrund eines drohenden Ärztemangels dringenden Handlungsbedarf für die medizinische Versorgung gibt. So werden in diesen Gemeinden in den nächsten acht Jahren fast 50 Prozent der niedergelassenen Hausärzte das übliche Ruhestandsalter erreichen und die Nachfolgeregelung für die Arztsitze ist in vielen Fällen noch ungeklärt. Die Kreisverwaltung steht in enger Verbindung mit der Ärzteschaft. Es haben bereits mehrere Treffen stattgefunden und die Ärzte sind sehr daran interessiert, gemeinsame Konzepte für die Zukunft zu entwickeln. Schlagworte in diesem Zusammenhang sind unter anderem die Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung, Telemedizin sowie das Modell hausärztliche Assistenz. Es ist jedoch zu betonen, dass der Prozess bislang völlig offen und in keine Richtung festgelegt ist. Sicher wird es auch individuelle Lösungen geben müssen, da die Situation und der Versorgungsbedarf in den einzelnen Gemeinden unterschiedlich ist. Ziel der geplanten Bevölkerungsumfrage ist es, die Auffassung der Bürger zu möglichen Modellen zu erhalten. Denn sie können nur erfolgreich installiert werden, wenn sie auf eine grundsätzliche Akzeptanz stoßen.

Die Bevölkerungsbefragung soll im November starten. Rund 2000 Haushalte werden dann einen Fragebogen in ihrem Briefkasten finden. Die dafür benötigten Adressdaten werden per Zufallsauswahl von den Einwohnermeldeämtern der Verbandsgemeinden gezogen. Die Befragung wird in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Soziologie der Universität Trier durchgeführt. Die Ergebnisse sollen im Frühjahr 2015 vorliegen und unmittelbar in den Projektprozess einfließen. Durch die Einbindung der Universität Trier ist bei der Befragung ein neutraler wissenschaftlich orientierter Umgang mit den Daten sichergestellt. Alle erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich für die medizinische Studie verwendet. Die Kreisverwaltung bittet um eine zahlreiche Teilnahme an der Befragung, damit ein möglichst umfassendes Bild entsteht.

 

 

12. 6. 2014

Konzept für die medizinische Versorgung der Zukunft wird erarbeitet
Studie erstreckt sich auf die Region Hochwald-Saar 

 

In der nächsten Phase des MORO-Projektes geht es nun gezielt um den Themenbereich „Gesundheit und Pflege“. So lässt der Kreis unter anderem eine Studie zur wohnortnahen medizinischen Versorgung der Region Hochwald-Saar erstellen.

 

„Die nächsten 20 Jahre im Blick“ – unter diesem Motto ist im vergangenen Jahr eine Regionalstrategie aufgestellt worden, deren Ziel es ist, die Anpassungen der Infrastruktur in den Dörfern und Städten im Kreis vorausschauend und kooperativ mit den Machern vor Ort zu planen und zu gestalten. Die Erhebungen im Rahmen der Erstellung dieser Regionalstrategie haben ergeben, dass die Frage, wie sich die medizinische Versorgung vor Ort in der Zukunft darstellen wird, viele Bürger/innen im Landkreis beschäftigt. Daher soll für einen Modellraum, der die Verbandsgemeinden Hermeskeil, Kell am See und Saarburg umfasst, die medizinische Grundversorgung unter die Lupe genommen werden. Der Modellraum wurde ausgewählt, weil es dort aufgrund eines drohenden Ärztemangels dringenden Handlungsbedarf für die künftige medizinische Versorgung gibt. So werden in diesen Gemeinden in den nächsten acht Jahren fast 50 Prozent der niedergelassenen Hausärzte das übliche Ruhestandsalter erreichen und die Nachfolgeregelung für die Arztsitze ist in vielen Fällen noch ungeklärt. Daher sollen Überlegungen angestellt werden, wie dieser Situation rechtzeitig begegnet werden kann. Dabei sollen auch mögliche alternative Konzepte in den Raum gestellt werden, die dazu beitragen können die medizinische Grundversorgung auf Dauer zu sichern.

Die Studie ist Mitte April gestartet und soll bis Ende 2015 abgeschlossen sein. Das Projekt läuft unter der Federführung von Dr. Matthias Hoffmann. Der Soziologe ist eigens für das Projekt eingestellt worden und hat sein Büro in der Kreisverwaltung. Er zeichnet sich vor allem durch Erfahrungen in der Medizinsoziologie aus und wird in den kommenden Monaten unter anderem mit der Universität Trier zusammenarbeiten. So steht auch eine Bevölkerungsbefragung in den drei Verbandsgemeinden des Modellraums auf dem Programm. Denn entscheidend ist, dass die Konzepte, die für die künftige medizinische Versorgung erstellt werden, möglichst passgenau den Anforderungen der Bürger/innen entsprechen. Mit der Befragung, die im Herbst starten wird, sollen ihre Wünsche und Bedürfnisse ermittelt werden, auf die es dann aufzubauen gilt.

Überhaupt soll das Projekt in sehr enger Abstimmung mit allen Beteiligten ablaufen, da es nur so erfolgreich sein kann. Und so wird die Kreisverwaltung die Ärzteschaft der Verbandsgemeinden Hermeskeil, Kell am See und Saarburg eingeladen, um über die medizinische Versorgungssituation zu informieren und das Projekt mit seinen Zielen zu präsentieren.

Es wird darum gehen, gemeinsam und bürgernah ein tragfähiges Konzept für die medizinische Versorgung in den Gemeinden zu entwickeln. Dabei sind auch neue Ansätze und Ideen gefragt. Schlagworte in diesem Zusammenhang sind unter anderem Telemedizin, die Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung sowie das Modell hausärztliche Assistenz. Es ist jedoch zu betonen, dass der Prozess bislang völlig offen und in keine Richtung festgelegt ist. Sicher wird es auch individuelle Lösungen geben müssen, da die Situation und der Versorgungsbedarf in den einzelnen Gemeinden unterschiedlich ist.

Die Projektergebnisse des Modellraums mit den drei Verbandsgemeinden im Bereich Hochwald-Saar sollen beispielhaft für weitere Räume stehen. Idealerweise lassen sie sich auf den ländlichen Raum insgesamt übertragen und sind kreisweit anzuwenden in den Gemeinden und Ortsteilen, in denen Handlungsbedarf besteht.

Der Kreis Trier-Saarburg hatte sich im Rahmen eines zweistufigen Wettbewerbs zur Teilnahme an dem Modellvorhaben des Bundes (MORO) beworben. Er ist von einer Jury aus rund 160 Bewerbern als eine von bundesweit 21 Regionen ausgewählt worden, die für die Erarbeitung einer Regionalstrategie Daseinsvorsorge eine Förderung vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung erhalten haben. Nach der erfolgreichen Erarbeitung der Regionalstrategie ist jetzt die zweite Umsetzungsphase gestartet, in die die Studie zur medizinischen Versorgung eingebettet ist.

 

 

 

27. 11. 2013


MORO: Regionalstrategie ist Auftakt für Zukunftsgestaltung vor Ort

 

Um dem Demografieprozess und seinen Auswirkungen zu begegnen, ist für den Landkreis Trier-Saarburg eine „Regionalstrategie Daseinsvorsorge“ erstellt worden.

 Regionalstrategie als Download

Das Projekt ist in den vergangenen Monaten im Rahmen des Forschungsprogramms „Modellvorhaben der Raumordnung“ (MORO) des Bundes entstanden. Der Kreistag Trier-Saarburg hat das umfangreiche Konzept mehrheitlich verabschiedet. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung des MORO-Projektes im Bürgerzentrum in Schweich ist die Regionalstrategie vorgestellt worden.

„Die nächsten 20 Jahre im Blick“ – unter diesem Motto ist die Strategie entstanden, deren Ziel es ist, die Anpassungen der Infrastruktur in den Dörfern und Städten im Kreis vorausschauen und kooperativ mit den Machern vor Ort zu planen und zu gestalten. In der Regionalstrategie gibt es daher vier Schwerpunkte. So geht esum ein teilraumspezifisches und gleichwertiges Infrastrukturangebot im Landkreis, um Familienfreundlichkeit für alle Altersgruppen, um die soziale Integration der verschiedenen Bevölkerungsgruppen sowie um die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements. Orientiert an diesen Leitzielen sind vier Arbeitsgruppen (AG) gebildet worden, die an der Erarbeitung der Regionalstrategie beteiligt waren – die AG „Bildungsregion“, „Gesundheit und Pflege“, „Familie“ und „Lebenswerte Dörfer und Städte“. Außerdem beschäftigten sich die Akteure in den Workshops mit den Querschnittsthemen „Mobilität und Erreichbarkeit von Infrastrukturen“ und „Bürgerschaftliches Engagement“.

 

Im Laufe des MORO-Prozesses wurden Bevölkerungsbefragungen und Erreichbarkeitsszenarien erstellt, um Erkenntnisse über die tatsächlichen Bedarfe der Menschen im Kreis in Bezug auf die Daseinsvorsorge zu gewinnen. In diesem Zusammenhang ist durch MORO ein großer Fundus von Informationen entstanden, der in den kommenden Jahren für weitere Planungen und die Weiterentwicklung des infrastrukturellen Angebotes hilfreich ist.

 

Bei der Abschlussveranstaltung wurden in einem Podiumsgespräch die Ergebnisse des MORO-Prozesses für den Kreis zusammengefasst. An dem Gespräch nahmen Landrat Günther Schartz, Michael Zarth vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Verena Jardin von der MORO-Geschäftsstelle der ebenfalls als Modellregion ausgewählten Verbandsgemeinde Daun, Professor Rüdiger Jacob vom Fachbereich Soziologie der Universität Trier und Johann Kaether von der Hochschule Neubrandenburg, zuständig für die bundesweite MORO-Projektassistenz, teil

 

Auf die MORO-Ergebnisse gilt es nun aufzubauen. So ergab das Querschnittsthema „Mobilität“, dass das ÖPNV-Angebot im Kreis zu verbessern ist – als Empfehlung wurde die dezentrale Etablierung von Mobilitätsmanagern formuliert. Beim Themenbereich „Bürgerschaftliches Engagement“ hat sich ergeben, dass der Bedarf an ehrenamtlichen Leistungen wachsen wird – auch in Hinblick auf die älter werdende Bevölkerung sowie in Bezug auf das Thema Kinderbetreuung. Daher sollen die Angebote der Familien- und der Jugendhilfe in einer neu eingerichteten „Leitstelle Familie“ in der Kreisverwaltung zusammengeführt werden, um damit Synergien nutzen zu können.

 

Im Handlungsfeld „Bildung“ wird daran gedacht ein Bildungsbüro in der Kreisverwaltung zu etablieren, um dort Aufgaben der Schulentwicklung und der außerschulischen Bildung zu bündeln. Außerdem ist die Einrichtung einer Arbeitsgruppe Bildung gemeinsam mit der Stadt Trier geplant. Im Bereich „Gesundheit und Pflege“ soll am Beispiel des Hochwaldraums untersucht werden, wie die medizinische Versorgung im ländlichen Bereich weiterentwickelt werden kann. Im Handlungsfeld „Familie“ ist die oben genannte „Leitstelle Familie“ in der Kreisverwaltung bereits eingerichtet worden. Außerdem soll für den Kreis ein Konzept von Familienzentren entwickelt werden, um Familien ganzheitlich und niedrigschwellig unterstützen zu können. Für den Bereich „Lebenswerte Dörfer und Städte“ ist geplant die Akteure auf der örtlichen Ebene in der weiteren Vernetzung zu unterstützen. So soll unter anderem eine Datenbank mit Initiativen und Projekten vor Ort entstehen, so dass die Beteiligten sich in Hinblick auf die Weiterentwicklung der Orte noch intensiver austauschen und so voneinander profitieren können.

 

Es geht nun darum, die im Rahmen der Regionalstrategie entwickelten Handlungsansätze in Hinblick auf die praktische Umsetzung zu fördern. Denn die Ideen und Initiativen in den Gemeinden sind vielfältig. Entscheidend ist dabei die Unterstützung der Akteure. Für die Zukunftsgestaltung vor Ort soll die MORO-Regionalstrategie mit ihren Ergebnissen und Lösungsansätzen eine wichtige Basis liefern.

 

Der Kreis Trier-Saarburg hatte sich im Rahmen eines zweistufigen Wettbewerbs zur Teilnahme an dem Modellvorhaben des Bundes beworben. Er ist von einer Jury aus rund 160 Bewerbern als eine von bundesweit 21 Regionen ausgewählt worden, die für die Erarbeitung einer Regionalstrategie Daseinsvorsorge eine Förderung vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung erhalten haben. Organisatorisch ist das Projekt bei der Kreisverwaltung angesiedelt. Der Kreisausschuss hat als Lenkungsgruppe die zentrale Prozesssteuerung und -kontrolle übernommen. Das Institut für ländliche Strukturforschung der Universität Frankfurt hat den MORO-Prozess im Kreis Trier-Saarburg wissenschaftlich begleitet. Maßgeblich beteiligt war außerdem der Fachbereich Soziologie der Universität Trier, über den unter anderem die Bürgerbefragungen durchgeführt wurden.

 

19. 11. 2013

MORO: Regionalstrategie wird vorgestellt

Die in den vergangenen Monaten erstellte Regionalstrategie für den Landkreis Trier-Saarburg soll im Rahmen einer Abschlussveranstaltung des MORO-Prozesses präsentiert werden, zu der interessierte Bürger herzlich willkommen sind. Sie findet am 26. November (Dienstag) ab 19 Uhr im Bürgerzentrum in Schweich, Stefan-Andres-Straße 1, statt.

Zahlreiche Beteiligte haben an der Erarbeitung der Regionalstrategie mitgewirkt - unter anderem gab es Arbeitgruppen zu den Themen „Bildungsregion“, „Gesundheit und Pflege“, „Familie“ und „Lebenswerte Dörfer und Städte“. Außerdem wurden im Laufe des MORO-Prozesses Bevölkerungsbefragungen durchgeführt und Erreichbarkeitsszenarien erstellt, so dass ein großer Fundus von Informationen entstanden ist. In der Abschlussveranstaltung wird die Strategie mit ihren Lösungsansätzen vorgestellt.

Außerdem steht eine Podiumsdiskussion unter dem Thema „Die Regionalstrategie leben“ auf dem Programm. Im Anschluss an den offiziellen Teil wird es bei einem Imbiss die Möglichkeit zum informellen Austausch und Gespräch geben.

 

 

3. 7. 2013

Strategie für den Landkreis wird nun auf den Weg gebracht

Um dem demografischen Wandel mit seinen Folgen zu begegnen wird zurzeit eine „Regionalstrategie Daseinsvorsorge“ für den Landkreis Trier-Saarburg erarbeitet. Das Projekt entsteht im Rahmen des Forschungsprogramms „Modellvorhaben der Raumordnung“ (MORO) des Bundes und läuft noch bis Oktober. Bis dahin wird nun in den kommenden Wochen die Strategie auf den Weg gebracht.

Dabei geht es darum, Voraussetzungen zu schaffen,  die die Qualität der Daseinsvorsorge im Landkreis erhalten und möglichst verbessern, Grundinfrastrukturen sichern und wohnortnahe Angebote fördern. Im Fokus steht der Planungshorizont der kommenden 20 Jahre.

Unter anderem wurden in den vergangenen Monaten zwei Bevölkerungsbefragungen in den Dörfern und in den Städten im Kreis durchgeführt. Zusammengefasste Ergebnisse daraus sind bereits vorgestellt worden. Außerdem wurden Bevölkerungsprognosen und Erreichbarkeitsszenarien erstellt und in Arbeitsgruppen strategische Ansätze diskutiert.

Ein weiterer Schritt war im Mai und Juni die Veranstaltung von teilraumbezogenen Werkstätten in Saarburg, Föhren und Hermeskeil. Dabei waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten worden, ihre Sicht auf die zukünftigen demografischen Veränderungen und deren Auswirkungen auf das Leben in den Ortsgemeinden zu schildern und konkrete Lösungsansätze entwickeln. Die Ergebnisse daraus sind nun aufgearbeitet worden. Sie sollen ebenfalls ich die Regionalstrategie einfließen, die bis Oktober auf den Weg gebracht und dann den Kreisgremien vorgelegt wird. Im MORO-Prozess ist deutlich geworden, dass die konkreten Projekte selbst in den Gemeinden initiiert und entwickelt werden müssen, um erfolgreich zu sein. Die MORO-Akteure beim Kreis sehen ihre Aufgabe darin, diese Projekte zu unterstützen, Hilfestellungen zu geben und Vernetzungen herzustellen. Darüber hinaus wird der Kreis mehrere übergreifende Projekte angehen wie zum Beispiel ein neues Modell zur medizinischen Versorgung in der Hochwaldregion.

 

20. 5. 2013

Einladung zu Bürgerwerkstätten

Die Vorbereitungen für die Erstellung einer Regionalstrategie Daseinsvorsorge für den Landkreis Trier-Saarburg, mit der ein angemessenes Versorgungsangebot wohnortnah sichergestellt werden soll, sind in Gange. Das Projekt entsteht im Rahmen des Forschungsprogramms „Modellvorhaben der Raumordnung“ (MORO) des Bundes und läuft bis Oktober 2013.

 

In den vergangenen Monaten wurden im Rahmen dieses MORO-Prozesses unter anderem die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung „Lebenswerte Dörfer“ ausgewertet. Eine zweite Befragung „Lebenswerte Städte“ wurde ebenfalls mit guter Resonanz durchgeführt. Außerdem wurden Bevölkerungsprognosen und Erreichbarkeitsszenarien erstellt und in den Arbeitsgruppen erste strategische Ansätze diskutiert. Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg möchte diese Ergebnisse nun interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorstellen und mit ihnen gemeinsam erörtern, welche konkreten Handlungserfordernisse vor Ort bestehen.

 

In drei teilraumbezogenen Bürgerwerkstätten werden jeweils spezifische Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung „Lebenswerte Dörfer“ von Professor Rüdiger Jacob von der Universität Trier sowie ein praktisches Umsetzungsbeispiel aus einer Ortsgemeinde vorgestellt. Anschließend können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Sicht auf die zukünftigen demografischen Veränderungen und deren Auswirkungen auf das Leben in den Ortsgemeinden schildern und konkrete Lösungsansätze entwickeln. Für die Workshops gibt es folgende Termine: 28. Mai in der Mensa des Gymnasiums Saarburg, 4. Juni im Parkcenter des Industrieparks Region Trier in Föhren sowie 11. Juni im Musikraum der Integrierten Gesamtschule Hermeskeil. Die Workshops beginnen jeweils um 17 Uhr.

 

 

1.3.2013

MORO-Befragung wird auf Städte ausgedehnt

Kreisverwaltung bittet Bürger um Beteiligung

Für den Kreis Trier-Saarburg wird eine „Regionalstrategie Daseinsvorsorge“ erstellt. Das Projekt entsteht im Rahmen des Forschungsprogramms „Modellvorhaben der Raumordnung“ (MORO) des Bundes und läuft bis Oktober. Ziel ist es, eine Strategie zu entwickeln, die die Qualität der Daseinsvorsorge im Landkreis erhält und möglichst verbessert, Grundinfrastrukturen sichert und wohnortnahe Angebote fördert. Ein wichtiger Aspekt bei dem Projekt ist die Bürgerbeteiligung. Und so ist Ende des vergangenen Jahres eine Bürgerbefragung in den Dörfern des Kreises durchgeführt worden. In einem zweiten Schritt wird nun eine ähnliche Befragung starten, die sich an die Bewohner der Städte Hermeskeil, Konz, Saarburg und Schweich wendet.

5000 Fragebögen werden verschickt

 

Für den Erfolg des MORO-Projektes ist es entscheidend, den konkreten Bedarf der Bürger/innen zu ermitteln, um so die Infrastrukturversorgung für die kommenden Jahre passgenau weiterentwickeln zu können. Und so werden in den kommenden Tagen rund 5.000 Personen in diesen vier Städten einen Fragebogen in ihrem Briefkasten finden. Die dafür benötigten Adressdaten wurden per Zufallsauswahl von den Einwohnermeldeämtern der Verbandsgemeinden gezogen. Die Befragung wird in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Soziologie der Universität Trier durchgeführt.

 

Mit der Befragung in den Städten können auch mögliche Unterschiede in der Wahrnehmung der Lebenssituation vor Ort aufgezeigt werden. Beide Befragungen vermitteln dann einen Gesamteindruck der Lebensqualität der Bürger/innen im Kreis, sowohl aus dem Blickwinkel der Ortsgemeinden wie auch aus der Perspektive der Städte mit ihren zentralörtlichen Aufgaben und Funktionen.

 

Die Verantwortlichen in der Kreisverwaltung bitten daher die Bürger/innen zahlreich an der Befragung teilzunehmen, damit die Ergebnisse ein möglichst realistisches Meinungsbild wiedergeben.

 

Durch die Zusammenarbeit mit der Universität ist ein neutraler wissenschaftlich orientierter Umgang mit den Daten, insbesondere bezüglich Eingabe und Auswertung sichergestellt. Alle erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und dienen ausschließlich dem Zweck, die Regionalstrategie zu entwickeln.

 

Die Teilnahme an der Befragung ist kostenlos. Ein Freiumschlag für die Rücksendung liegt bei. Weitere Informationen gibt es in der MORO-Geschäftsstelle in der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 0651-715-336 bzw. der Email-Adresse moro@trier-saarburg.de und im Internet unter www.trier-saarburg.de

 

 

 

 

 

15.10.2012

 

Befragung soll Stimmungsbild ermitteln                                                                                    

 

Im Rahmen des Forschungsprogramms „Modellvorhaben der Raumordnung“ (MORO) des Bundes wird für den Kreis zurzeit eine Strategie entwickelt, die die Qualität der Daseinsvorsorge im Landkreis erhält und möglichst verbessert, Grundinfrastrukturen sichert und wohnortnahe Angebote fördert. Dabei geht es um den Planungshorizont der kommenden 20 Jahre. Ein wichtiger Aspekt bei dem Projekt ist die Bürgerbeteiligung. Und so wird in den kommenden Wochen im Kreis eine Bürgerbefragung durchgeführt.

 

Für den Erfolg des Projektes ist es entscheidend, den konkreten Bedarf der Bürger/innen zu ermitteln, um so die Infrastrukturversorgung für die kommenden Jahre passgenau weiterentwickeln zu können. Und so wird sich die Kreisverwaltung Trier-Saarburg in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Soziologie der Universität Trier mit der geplanten Befragung konkret an die Bürger/innen wenden: Im November werden 6.000 Personen einen Fragebogen in ihrem Briefkasten finden. Die dafür benötigten Adressdaten wurden per Zufallsauswahl von den Einwohnermeldeämtern der Verbandsgemeinden gezogen.

Ziel dieser Befragung ist es, ein Stimmungsbild aus der Bevölkerung darüber zu erhalten, wie die Menschen im Landkreis mit der Lebensqualität insgesamt sowie mit Faktoren wie zum Beispiel dem Bildungsangebot, der Nahversorgung, der Anbindung an den ÖPNV sowie der ärztlichen Versorgung zufrieden sind. Dabei geht es darum, zu ermitteln, in welche Richtung Lösungen für die kommenden Jahre entwickelt werden müssen.

Die langfristige Ausstattung der Gemeinden mit Einrichtungen wie zum Beispiel Kindergärten, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Arztpraxen, Apotheken, Kultureinrichtungen sowie nicht zuletzt der Anschluss an Bus und Bahn ist schon jetzt und vor allem in den kommenden Jahren von Bedeutung, damit junge Familien nicht abwandern und ältere Menschen in ihren Dörfern bleiben können. Diese und andere Faktoren sind daher die zentralen Elemente der Regionalstrategie Daseinsvorsorge, die für den Kreis erarbeitet wird.

Für die Entwicklung der Strategie sind Arbeitsgruppen zu den Themenbereichen „Bildungsregion“, „Gesundheit und Pflege“, „Familie“ und „Lebenswerte Dörfer und Städte“ gebildet worden, die mit Fachleuten besetzt sind. Für die Moderation und Forschungsassistenz ist das Institut für ländliche Strukturforschung der Universität Frankfurt beauftragt worden. Der Kreisausschuss begleitet das Projekt als Lenkungsgruppe. Ganz ausdrücklich beinhaltet das Vorhaben auch die direkte Einbindung der Bürger/innen. Die Befragung ist in diesem Zusammenhang ein Element.

Die Ergebnisse der Bürgerbefragung sollen Anfang 2013 vorliegen und unmittelbar in den Projektprozess einfließen. Die Verantwortlichen in der Kreisverwaltung bitten die Bürger/innen zahlreich an der Befragung teilzunehmen, damit die Ergebnisse ein möglichst realistisches Meinungsbild wiedergeben. Durch die Einbindung der Universität Trier ist bei der Befragung ein neutraler wissenschaftlich orientierter Umgang mit den Daten, insbesondere bezüglich Eingabe und Auswertung sichergestellt. Alle erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und dienen ausschließlich dem Zweck, die Regionalstrategie zu entwickeln. Die Teilnahme an der Befragung ist kostenlos. Ein Freiumschlag für die Rücksendung liegt bei. Die Bürger/innen, die den Fragebogen erhalten, werden um eine baldige Rücksendung an die Kreisverwaltung gebeten.

 

 

 Flyer "Die nächsten 20 Jahre im Blick"

 

 28. 3. 2012

  MORO-Projekt mit Auftaktveranstaltung gestartet

  Auftaktveranstaltung MORODer demografische Wandel mit seinen Folgen wie Bevölkerungsrückgang und Veränderung der Altersstruktur ist vor allem für die ländlich geprägten Regionen eine besondere Herausforderung. Um diesem Prozess zu begegnen wird eine „Regionalstrategie Daseinsvorsorge Landkreis Trier-Saarburg“ erstellt. Das Projekt wird im Rahmen des Forschungsprogramms „Modellvorhaben der Raumordnung“ (MORO) des Bundes entstehen. Die Kreisverwaltung ist vom Kreistag mit der Umsetzung des Projekts beauftragt worden. Ziel des Modellvorhabens ist die praktische Erprobung und Umsetzung innovativer raumordnerischer Handlungsansätze zur Bewältigung des demografischen Wandels. Es geht darum eine Strategie zu entwickeln, die die Qualität der Daseinsvorsorge im gesamten Landkreis erhält und möglichst verbessert, Grundinfrastrukturen sichert und wohnortnahe Angebote fördert. Dabei geht es um den Planungshorizont der kommenden 20 Jahre. Das Projekt ist im März mit einer Auftaktveranstaltung gestartet. „Wir wünschen uns in den kommenden Monaten einen intensiven Diskussionsprozess“, sagte Landrat Günther Schartz, der die zahlreichen Gäste in der Kreisverwaltung begrüßte.

Der Kreis Trier-Saarburg hatte sich im Rahmen eines zweistufigen Wettbewerbs beim Bund mit einem Konzept zur Teilnahme an dem Modellvorhaben des Bundes beworben. Er ist von einer Jury als eine von bundesweit 21 Regionen ausgewählt worden, die für die Erarbeitung einer Regionalstrategie Daseinsvorsorge eine entsprechende Förderung erhalten. Das Projekt läuft bis Oktober 2013.

Für die Erarbeitung der Regionalstrategie werden Arbeitsgruppen zu den Themenbereichen „Bildungsregion“, “Pflege und Gesundheit“, „Familie“ und „Lebenswerte Dörfer und Städte“ gebildet, die mit Fachleuten besetzt sein werden. Für die Moderation und Forschungsassistenz ist das Institut für ländliche Strukturforschung der Universität Frankfurt beauftragt worden. Der Kreisausschuss wird das Projekt als Lenkungsgruppe begleiten. In der Kreisverwaltung ist eine Geschäftsstelle eingerichtet worden, in der die Arbeit koordiniert wird.

Für die Arbeitsgruppen (AG) sind Inhalte formuliert worden. So wird sich die AG Bildungsregion unter anderem mit den Themen Schulstruktur, -angebote und Schulentwicklung sowie mit Bildungsübergängen, mit der außerschulischen Bildung und Weiterbildung und mit der Fachkräfte- und Nachwuchssicherung befassen. In der AG „Pflege und Gesundheit“ geht es unter anderem um die Pflegeplanung und -struktur im Kreis, um die medizinische Betreuung und Versorgung, die stationäre Krankenversorgung sowie um die Rettungs- und Notarztdienste. In der Arbeitsgruppe Familie stehen Themen wie Kinderbetreuung und Jugendförderung, Generationenarbeit und Familienzentren sowie Begegnungsstätten und Beratung auf der Agenda. Hier wird auch der Themenkomplex Ehrenamt/bürgerschaftliches Engagement federführend verankert sein. Mit den wohnortnahen Versorgungs- und Serviceangeboten im Kreis, der Siedlungsentwicklung, dem örtlichen Gemeinschaftsleben und dem Thema Erreichbarkeit wird sich schließlich die AG „Lebenswerte Dörfer und Städte“ befassen.

 

Die Arbeitsgruppen können teilweise auf bereits vorhandene Untersuchungen und Konzepte des Kreises Trier-Saarburg zurückgreifen. So werden zum Beispiel die Pflegestrukturplanung des Kreises und das Schulentwicklungskonzept herangezogen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Trier lässt der Kreis momentan von der Universität Trier und dem Gesundheitsamt eine Studie zur Zukunft der Ärzteversorgung im Landkreis und in der Stadt Trier erstellen, deren Ergebnisse demnächst vorliegen und ebenfalls einfließen werden. Auch der Wettbewerb „Lebendige Dörfer“, den der Kreis initiiert hat, soll in das MORO-Projekt eingebunden werden.

 

In der Auftaktveranstaltung referierten die Vertreter des beauftragten Instituts für ländliche Strukturforschung. Dr. Ulrich Gehrlein präsentierte Best practise-Beispiele aus Vorläufermodellregionen, die sich mit verschiedenen Infrastrukturbereichen befasst haben – so unter anderem mit den Themen Schulentwicklung und Nahversorgung. Christiane Steil stellte die Arbeitsgruppen für das MORO-Projekt im Kreis Trier-Saarburg und ihre Programme vor. Neben den Sitzungen der AGs sind Vernetzungsworkshops für den Austausch geplant. Die Kreispolitik und die Öffentlichkeit soll regelmäßig beteiligt werden. Unter anderem sind Bürgerwerkstätten angedacht.

 

Zu den Referenten gehörte außerdem Johann Kaether von der Hochschule Neubrandenburg, der beim MORO-Projekt seitens des Bundes für die Projektassistenz zuständig ist. Er erläuterte, in welcher Form aus der Strategie, die für den Kreis Trier-Saarburg in den kommenden Monaten erarbeitet wird, Elemente gewonnen werden können, die schließlich auch bundesweit relevant sein können.

 

 

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