Schriftgröße:
A
A
A
Logo
Suche:

Familie
Solarkataster


Kreisverwaltung
Trier-Saarburg
Willy-Brandt-Platz 1
54290 Trier
Tel  (0651) 715 - 0   
Fax (0651) 715 - 200


Sprechzeiten:
Bürgerbüro
Montag / Donnerstag
07:00 - 18:00 Uhr
Dienstag / Mittwoch
07:00 - 16:30 Uhr
Freitag
07:00 - 14:00 Uhr

Fachämter:
Montag - Freitag
09:00 - 12:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Bürgerinformation Cattenom

Bürgerinformation Cattenom

Das französische Kernkraftwerk CattenomDas französische Kernkraftwerk Cattenom mit seinen vier Druckwasserreaktoren (Jahresleistung rd. 1300 KW) liegt an der Mosel, 12 km von der saarländischen und 20 km von der südwestlichen Grenze des Landkreises Trier-Saarburg entfernt. Es zählt zu den größten Kernkraftwerken Frankreichs.

Nach der Katastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima wurden alle französischen Kernkraftwerke einem Stressstress hinsichtlich ihrer Sicherheit unterzogen. Der deutsche Beoabchter dieses Stresstests sieht erhebliche Sicherheitsmängel. Der Landkreis Trier-Saarburg fordert ebenso wie das Saarland und Luxemburg eine schnellstmögliche und umfassende Beseitigung dieser Mängel sowie die Offenlegung des Stresstests.

Im Falle eines Störfalls und der Freisetzugn von Radioaktivität ist in Rheinland-Pfalz die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier zuständige Katastrophenschutzbehörde. Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg ist als Brand- und Katastrophenschutzbehörde für die Umsetzung von Schutzmaßnahmen zuständig. Hierzu zählen u.a. die Ausgabe von Iod-Tabletten und die Einrichtung einer Notfallstation im Schulzentrum in Konz.

Hinweise und Information zum Bevölkerungsschutz Cattenom finden Sie hier:

Informationen zum Bevölkerungsschutz im Falle eines Störfalls bieten:

Ausgabe von Iod-Tabletten

Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg hält für die Bewohner der Außenzone (bis 25 km Radius um Cattenom) Iodtabletten vor.

 

Bei der Außenzone handelt es sich um die Gemeinden/Gemeindeteile Wincheringen, Bilzingen, Wehr, Helfant, Palzem, Esingen, Kreuzweiler, Dilmar, Merzkirchen, Meurich, Südlingen, Dittlingen, Beuren, Kirf, Rommelfangen und Kollesleuken.

Zur Entgegennahme der Iodtabletten wird die Bevölkerung durch öffentliche Bekanntmachung (z. B. Radio, Fernsehen, Lautsprecherdurchsagen etc.) aufgefordert, die Feuerwehrgerätehäuser der Gemeinden/Gemeindeteile aufzusuchen. Die Bevölkerung wird dringlich darauf hingewiesen, dass es nutzlos oder sogar schädlich ist, eine Iodblockade aus eigener Initiative, d. h. ohne Aufforderung durch die zuständigen Behörden, durchzuführen. Sie würde sich nur unnötig dem Risiko von Nebenwirkungen aussetzen.

Notfallstation 

Für die Bewohner der betroffenen Ortschaften besteht die Möglichkeit, sich im Falle einer radioaktiven Freisetzung im KKW Cattenom zu der durch die Katastrophen-schutzleitung eingerichteten Notfallstation im Schulzentrum Konz zu begeben. Eine Ausschilderung und Wegeführung ist dann vorhanden.

In der Notfallstation werden die für die Betroffenen notwendigen Maßnahmen ergriffen (Strahlenmessung und im Bedarfsfall auch Dekontamination). Außerdem verfügt die Notfallstation über ärztliches Personal, falls eine medizinische Versorgung erforderlich wird. Des Weiteren findet dort eine Betreuung der hilfsbedürftigen Personen statt. Sollten Betroffene selbst keine Unterbringungsmöglichkeit außerhalb des gefährdeten Bereiches (Außenzone) haben, wird ihnen eine solche zugewiesen.

 

VRT Beschwerdesystem Jugendtaxi ART VRT KVHS WFG